Fütterung

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Futterumstellung richtig durchführen

Wann gebe ich Welpenfutter, wann stelle ich um auf Erwachsenennahrung, und darf ich beim Füttern auch abwechseln? Diese Frage stellen sich viele Hundehalter. Für den heranwachsenden Hund bietet sich ein Welpenfutter an, denn es ist besonders reich an leicht verdaulichen Proteinen, die der kleine Hundemagen gut verwerten kann. Man sollte sich unbedingt an die vom Hersteller empfohlene Fütterungsmenge halten. Jedes Leckerli, jeder Kauknochen etc. muss von der Ration abgezogen werden, damit es nicht zu viel wird. Denn es gilt Vorsicht: Wird zu viel Energie gegeben, kann das die Wachstumsgeschwindigkeit des Welpen steigern. Dies kann wiederum zu bleibenden Schäden an Knochen und Gelenken führen. Die letztendliche Größe des Hundes ist genetisch festgelegt und kann durchs Futter nicht beeinflusst werden. D.h. bei zu viel Futter wird der Hund schneller groß aber nicht größer. Damit Sie für jedes Alter und jede Rasse und Größe das richtige Futter finden, gibt es ein Sortiment an Nass- und Trockenfutter, das auf die speziellen Bedürfnisse und auch die Größe abgestimmt ist.  

Faustregel: Mit rund einem Dreivierteljahr Futter umstellen

Ein Tipp: Beim Blick auf die Verpackung können Sie auch ersehen, wie lange und wie viel Sie von diesem Futter geben sollen. Denn kleinere Rassen sind schneller ausgewachsen, als große, schwere. Als Faustregel gilt: rund ein dreiviertel bis ein Jahr kann Welpenfutter gegeben werden, dann sollte die Umstellung erfolgen. Eine Ausnahme bilden hier die Riesenrassen, die deutlich länger ein energiearmes Welpenfutter mit speziellen Inhaltsstoffen für ein schonendes Knochenwachstum bekommen sollten.

Umstellung Bröckchen für Bröckchen

Planen Sie die Umstellung vom Welpenfutter auf ein anderes Futter für den erwachsenen Hund, dann gehen Sie bitte langsam und Schritt für Schritt vor. Ersetzen Sie jeden Tag ein bisschen mehr des Welpenfutters durch das neue Futter bis nach rund zehn Tagen schließlich nur noch das neue Futter im Futternapf liegt. Verweigert der Hund das Futter partout, dann hilft manchmal der bewährte Trick, es ein wenig zu erwärmen, weil sich dann der Duft intensiviert. Das ist ein Anreiz für das Nasenwesen Hund.

Wann ein Futterwechsel nötig sein kann

Ein Futterwechsel kann aber auch dann in Betracht kommen, wenn sich die Lebensumstände ändern: Macht der Hund eine besondere Ausbildung, wird geistig oder körperlich besonders gefordert? Muss er sich erholen, vielleicht von einer Krankheit oder Operation, wird eine Hündin Mutter? Auch dann macht es Sinn, das Futter umzustellen und an den höheren, bzw. veränderten Verbrauch anzupassen. Umgekehrt gibt es für die Moppelchen unter den Vierbeinern auch Light-Produkte, die der gesunden, schlanken Linie besser gerecht werden. Keinesfalls dürfen Sie die Futtermenge einfach reduzieren oder das Tier hungern lassen. Sind Sie sich unsicher wegen der Menge oder der Zusammensetzung eines Futters, lassen Sie sich in Ihrem Fressnapf-Fachmarkt beraten oder fragen Sie den Tierarzt.