Beschäftigung

Kauen erlaubt!

Wir verraten Ihnen, was Sie Ihrem Hund zum Kauen geben können

Kauen ist gut für Hunde. Es beschäftigt sie für ein Weilchen sinnvoll, hilft, Spannungen abzubauen und herunterfahren zu können, und außerdem trägt es zur Zahngesundheit bei, weil durch das Kauen Zahnbelag abgerieben wird. Damit Kauen wirklich gesund ist, ist es wichtig, den richtigen Kausnack anzubieten.

Keine echten Knochen verfüttern

Wichtig ist: Verfüttern Sie keine Tierknochen. Diese können splittern und schwere Verletzungen im Rachen, in der Speiseröhre und im Magen-Darm-Trakt nach sich ziehen. Auch wenn Knochen die nicht splittern kleingenagt werden, können sie schwere Verstopfungen verursachen.

Alternativen zur Knochenfütterung

Es gibt einige Alternativen zur Knochenfütterung, bei denen nichts schief gehen kann. Eine harte Angelegenheit – und somit garantierte lange Beschäftigung – ist Rinderkopfhaut. Die Stangen werden von den meisten Hunden gerne angenommen und bearbeitet. Auch Rinderohren halten die "Kaumuskeln" in Bewegung. Schweineohren sind fetter und werden schneller verspeist, eignen sich vor allem für kleine Hunde, die an einem Rinderohr im wahrsten Sinne des Wortes zu lange zu knabbern hätten. Außerdem im Angebot: Büffel- und Rinderhautartikel. Gerade beim Zahnwechsel tun Büffelhautknochen gute Dienste, werden aber auch von älteren Hunden noch gerne verspeist – gerade dann, wenn sie eine Pansenfüllung besitzen. Manche Hunde fahren auch auf Kauschuhe oder Kauscheiben aus Rinder- oder Büffelhaut total ab. Beides hält lange an. Beachten Sie, Kauartikel sind oft energiereich und müssen bei Rationsberechnung berücksichtigt werden.

Kaustangen und Zahnpflegesticks

Für den Snack zwischendurch gibt es Kaustangen aus gedrehter Rinderhaut, die sich auch für kleinere Hunde eignen. Oder aber, Sie geben einmal am Tag einen Zahnpflegestick: Dieser soll zur Zahngesundheit beitragen und Zahnbelag vermeiden und schmeckt den meisten Hunden tierisch gut.