Lebenszyklus des Hundes

Senior

Fit und gesund im Alter

Die Altersphase eines Hundes beginnt je nach Größe zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die ab dann auftretenden Veränderungen erhöhen nach und nach die Anfälligkeit des Hundes für Krankheiten und die Empfindlichkeit für Stress. Die Leistungsfähigkeit nimmt stetig ab und die Sinnesorgane werden schwächer.

Wann wird ein Hund als Senior bezeichnet?

kleiner Hund (2-10 kg)
kleiner Hund (2-10 kg)
ab 11 Jahre
mittlerer Hund (11-25 kg)
mittlerer Hund (11-25 kg)
ab 10 Jahre
großer Hund (26-40 kg)
großer Hund (26-40 kg)
ab 9 Jahre
sehr großer Hund (> 40 kg)
sehr großer Hund (> 40 kg)
ab 8 Jahre

Navigation

ErnährungErnährung

  • Wenige, kleine Portionen bis zu 4 Mal täglich zur Entlastung von Verdauung und Organismus
  • Fütterung von Nass- statt Trockenfutter, wenn der Hund zu wenig trinken sollte
  • Futter zerkleinern oder mit Wasser vermischen, damit der Hund es leichter aufnehmen kann

Weitere Beiträge aus der Rubrik Ernährung finden Sie hier.


ErziehungErziehung

Lernerfolge gibt es in jedem Alter. Selbst Senioren können unangenehme Verhaltensweisen noch ablegen oder haben Spaß daran, kleine Tricks, für die keine sonderliche Beweglichkeit oder Kraft erforderlich ist, zu erlernen.

Weitere Beiträge aus der Rubrik Erziehung finden Sie hier.


BeschäftigungBeschäftigung

Damit der Hund lange weitgehend gesund und fit bleibt, braucht er nach wie vor Bewegung an der frischen Luft. Es gibt Hunde, die im Alter sehr träge werden; diese sollten dennoch zu regelmäßigen Spaziergängen animiert werden.

Geistig ausgelastet bleibt der Hund durch das Einüben von Tricks und Kommandos, durch Apportieren und Suchen versteckter Leckerlis. Auch Intelligenzspielzeuge oder Snackbälle fördern die Kopfarbeit.

Viele Hundebesitzer stellen auch fest, dass ihr Haustier im Alter sehr nähebedürftig wird und vermehrt Streicheleinheiten einfordert.

All dies trägt zu Lebensfreude und Wohlbefinden bis ins hohe Alter bei.

Weitere Beiträge aus der Rubrik Beschäftigung finden Sie hier.


AusstattungAusstattung

Altersgerechte Hilfsmittel können Hunde-Senioren den Alltag erleichtern und komfortabler gestalten.

  • Einstiegshilfen für das Auto
  • Fahrradanhänger
  • Orthopädisches Bett
  • Fahrradkorb

Hier geht es zu unserem aktuellen Sortiment.


PflegePflege

Verändertes FellVerändertes Fell: Wenn der Hund in die Jahre kommt, verändert sich sein Körper und damit auch das Fell. Das Hundehaar wird feiner, verliert an Glanz und verfilzt leichter, die Haut wird trockener. Im Alter genießen Hunde die Fellpflege und die damit verbundene Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung ihres Menschen ganz besonders.

Saubere ZähneBesondere Zahnpflege: Mit steigendem Alter wächst auch die Gefahr, an Zahnstein, Parodontose oder Karies zu erkranken. Selbst Hunde, die stets gesunde Zähne hatten, entwickeln im Alter häufig Zahnstein.

Weitere Beiträge aus der Rubrik Pflege finden Sie hier.


GesundheitGesundheit

Ab einem Alter von durchschnittlich 8 bis 10 Jahren nimmt die Anzahl der Erkrankungen bei Hunden deutlich zu. Vor allem Krankheiten, die in Kombination auftreten (Multimorbidität), kommen häufiger vor.

Verletzungen heilen etwas langsamer und das Tier ist körperlich nicht mehr so leistungsstark wie früher.

Knochen und Gelenke zeigen Verschleißerscheinungen, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für die Entwicklung von Tumoren steigt.

Auch die Leistung der Sinnesorgane nimmt ab. Trübe Augen und Schwerhörigkeit sind bei alten Hunden keine Seltenheit.

Um Erkrankungen älterer Hunde rechtzeitig zu erkennen, empfiehlt sich etwa alle 6 Monate eine Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt.

Weitere Beiträge aus der Rubrik Gesundheit finden Sie hier.


SicherheitSicherheit

In der dunklen Jahreszeit:

  • Blinkhalsbänder
  • Reflektierende Leinen und Anhänger

Je nach Hunderasse ist es im Winter empfehlenswert, den Hund bei Kälte und Nässe mit einem Hundemantel zu schützen.

Hier geht es zu unserem aktuellen Sortiment.


BesonderheitenBesonderheiten

Ein zweiter Hund zieht ein:
Zum älteren Hund zieht häufig ein zweiter, junger Hund ein. Beide müssen sich zunächst aneinander gewöhnen. Der neue Hund muss sich mit der für ihn noch fremden Umgebung vertraut machen. Vor allem aber muss der Hund mit den älteren Rechten lernen, dass er sein angestammtes Territorium fortan mit einem Artgenossen teilen muss.

Wichtig ist auch, die Bedürfnisse der beiden Hunde zu berücksichtigen. Gerade ein älterer Hund benötigt ausreichend Ruhe, Schlaf und Rückzugsmöglichkeiten.