Lebenszyklus des Hundes

Junghund

Entspannt durch die Pubertät

In der Pubertät gilt es, mit liebevoller und klarer Konsequenz weiter mit dem Hund zu arbeiten. Dies ist nun auch die Phase, in der der Rüde sein Bein hebt und bei der Hündin die erste Läufigkeit eintritt. In der anschließenden Reifungsphase ist der Hund körperlich und geistig „ausgereift“. Positive wie auch negative Eindrücke und Erfahrungen bestimmen nun sein weiteres Handeln.

Wie lange wird ein Hund als Junghund bezeichnet?

kleiner Hund (2-10 kg)
kleiner Hund (2-10 kg)
4 Monate - 1,5 Jahre
mittlerer Hund (11-25 kg)
mittlerer Hund (11-25 kg)
6 Monate - 2 Jahre
großer Hund (26-40 kg)
großer Hund (26-40 kg)
8 Monate - 2,5 Jahre
sehr großer Hund (> 40 kg)
sehr großer Hund (> 40 kg)
12 Monate - 3 Jahre

Navigation

ErnährungErnährung

Mit dem Abschluss der Wachstumsphase erfolgt die Futterumstellung auf ein hochwertiges Adult-Futter, das je nach Größe und Rasse des Hundes ausgewählt werden sollte. Auch der erwachsene Hund benötigt Energie, Vitamine und Mineralstoffe in einem für ihn optimalen Verhältnis.

Auf Wunsch können die individuellen Bedürfnisse des Hundes sogar noch gezielter bedient werden. So bieten Hersteller beispielsweise energiereiches Futter für besonders aktive Hunde oder auf Größen und Hunderassen zugeschnittene Nahrungsmittel.

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ErziehungErziehung

Die Festigung der Kommandos und der Ausbau des Grundgehorsams stehen im Vordergrund. Schleppleine und Futterbeutel unterstützen die Ausbildung. Sehr effektiv ist auch das Clickertraining, das dem Hund sagt, welche seiner Verhaltensweisen erwünscht sind.

Junghundphasen:

A 5.-6. Monat: Rudelordnungsphase

B 7.-18. Monat: 1. + 2. Pubertätsphase

C 12.-14. Monat: Geschlechtsphase

Junghundphasen

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BeschäftigungBeschäftigung

Die körperliche Auslastung, wie Joggen oder Radfahren, aber auch die geistige Förderung (Nasenarbeit, Dummyarbeit, Trickdogging) kann ab ungefähr 12 Monaten beginnen, wenn der Hund ausgewachsen ist.

Auch Hundesport ist jetzt eine Option. Schnelle, wendige Hunderassen werden ihre Freude an einem Hundesport wie Agility haben, während andere Rassen z.B. mehr Spaß am Dummysport haben.

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AusstattungAusstattung

Mit dem Ende der Wachstumsphase muss auch die Grundausstattung an die Endgröße des Hundes angepasst werden. Besonders wichtig sind das richtige Halsband, das Geschirr und ein passendes Hundebett bzw. ein passender Hundekorb.

Hier geht es zu unserem aktuellen Sortiment.


PflegePflege

Gepflegte OhrenGepflegte Ohren: Normalerweise ist das Ohr selbstreinigend. Bei Milbenbefall, Entzündungen oder Ohrverletzungen hilft der Tierarzt. Bei Hängeohren ist die Gefahr von Entzündungen größer als bei Stehohren.

Kurze KrallenKurze Krallen: Die Krallen nutzen sich in der Regel von alleine ab. Die „Daumenkrallen“ an den Vorderpfoten müssen regelmäßig gekürzt werden.

Klare AugenKlare Augen: Auswischen der Augenwinkel (täglich oder mehrmals wöchentlich) mit einem sauberen Tuch oder feuchten Lappen. Vor allem junge Hunde und kleinere Hunderassen neigen zu tränenden Augen oder leichten Augenentzündungen und brauchen häufigere Pflege.

Saubere ZähneSaubere Zähne: Regelmäßige Zahnpflege beugt der Entstehung von Zahnbelägen und Zahnstein vor. Ergänzend hierzu eignen sich Büffelhautknochen oder Denta-Sticks zum Knabbern, da sie den Abrieb von Zahnbelägen unterstützen.

Glänzendes FellGlänzendes Fell: Längeres Fell erfordert mehr Pflege als kurzes. Je nach Länge eignen sich grobe Kämme oder Natur- und Drahthaarbürsten am besten. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst sollte der Hund unabhängig von seiner Fellstruktur täglich gebürstet oder gekämmt werden.

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GesundheitGesundheit

Impfungen: Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose, Staupe, Tollwut, Zwingerhusen, ggf. Borreliose.

Neben der Pflege ist ein regelmäßiger Zahnfleisch-Check sinnvoll. Rötungen können ein Anzeichen für Entzündungen sein. Desweiteren sollte der Körper regelmäßig abgetastet werden, um Knoten oder schmerzempfindliche Stellen zu identifizieren.

Prophylaxe gegen Parasiten:

  • Fell des Hundes nach jedem Spaziergang auf Zecken untersuchen
  • Mit Spot-ons, Halsbändern oder Sprays gegen Flöhe, Zecken oder Haarlinge schützen (Schutzmittel regelmäßig und lückenlos anwenden)
  • Schlaf- und Liegeplätze regelmäßig reinigen
  • Entwurmung je nach Risiko alle vier bis 12 Wochen (alternativ: vorab Kotprobe untersuchen lassen)

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SicherheitSicherheit

Das Thema Sicherheit rückt vor allem im Herbst und Winter in den Fokus. Zum Schutz in der Dunkelheit empfehlen sich Blinkhalsbänder, reflektierende Leinen oder Anhänger, die die Sichtbarkeit erhöhen.

Je nach Hunderasse ist es im Winter empfehlenswert, den Hund bei Kälte und Nässe mit einem Hundemantel sowie Pfotenschutz und -pflege zu schützen.

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BesonderheitenBesonderheiten

WinterWinter: Salz und Streusplitt auf Gehwegen und Straßen können feine Risse in der Ballenhornhaut oder Scheuerstellen zwischen den Zehen verursachen. Eingeriebener Pfotenbalsam legt sich wie ein Film um die Ballen und schützt dadurch die Pfoten. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten mit lauwarmem Wasser abgespült werden.

SommerSommer: Wenn die Temperaturen steigen, brauchen Hundepfoten ebenfalls zusätzliche Pflege. Um die Haut vor Verbrennungen zu schützen, wenn der Hund länger auf erhitztem Asphalt läuft, sollte wie im Winter Pfotenbalsam aufgetragen werden.