Freizeit

Sport mit Hund

Zusammen macht es mehr Spaß

Egal, ob Joggen, Radfahren, Nordic Walking oder Walken - all diese sportlichen Aktivitäten machen mit Hund noch mehr Spaß. Ein gesunder, ausgewachsener Vierbeiner, der sich gerne bewegt, kann problemlos bei so einer Runde mitgenommen werden, wenn Sie auf ein paar Dinge achten. So sollten Mensch-Hund-Teams langsam mit dem Training beginnen.

Joggen mit dem Hund

Am Anfang sind kurze Trainingseinheiten von wenigen Minuten, unterbrochen von Spiel oder ruhigem Gehen, besser für die Gesundheit des Vierbeiners. So lernen beide, einen gemeinsamen Rhythmus zu finden. Erst ausgewachsene Hunde können Sie auf größeren Runden als Sport-Partner begleiten. Sind Sie sich unsicher, ob Ihr Hund bereits joggen darf, fragen Sie Ihren Tierarzt. Sagt er ja, dann gehen Sie mit Ihrem Vierbeiner erst eine kleine Schnüffelrunde ins Revier, damit er sich lösen kann. Dann joggen Sie langsam los, den Hund am besten an der Leine. Wenn Sie die Hände frei haben möchten: Es gibt spezielle Jogging-Gurte, an denen sich das Hilfsmittel befestigen lässt.

Nordic Walken mit dem Hund

Als Alternative zum Joggen bietet sich das Walken oder Nordic Walking an. Der Hund wird, wie beim Joggen, mit einer speziellen Leine um den Bauch des Menschen gelenkt. Und auch hier gilt: Übung ist alles. Dazu ist es wichtig, dass der Welpe Belohnung erfährt und zwischendurch Nase und Pfoten nach seinem eigenen Willen einsetzen kann.

Wenn der Hund am Fahrrad läuft

Laufen am Fahrrad sollte erst nach dem ersten Lebensjahr auf dem Programm stehen, sonst wird der Bewegungsapparat zu sehr strapaziert. Wichtig ist, das Laufen neben dem Rad erst gründlich zu üben. Dabei helfen spezielle Leinen, die nicht am Lenker, sondern am Menschen befestigt werden. Aber nicht alle Hunde sind für diesen beliebten Sport überhaupt geeignet. Sehr kleine Hunde wären bald völlig überfordert. Sie sind in speziellen Fahrradanhängern besser aufgehoben. Ebenso sehr würde langes Laufen neben dem Rad großen und schweren Hunden dauerhaft schaden.