Freizeit

Wandern mit dem Hund

Wie Sie das Pensum langsam steigern und was im Wanderrucksack Platz finden sollte

Hunde entdecken und erleben für ihr Leben gerne etwas. Am liebsten zusammen mit ihren Menschen. Fitte Vierbeiner sind deshalb für Wanderungen jederzeit zu haben. Starten Sie langsam und steigern Sie dann das Pensum – so haben alle Zwei- und Vierbeiner Freude am gemeinsamen Wandern!

Pensum langsam steigern

Die Strecke sollte sich zunächst einmal daran richten, wie alt Ihr Hund ist. Mit einem acht Monate alten Junghund sollten Sie natürlich noch keine vierstündige Wanderung unternehmen – fangen Sie mit einer leichten Tour von einer Stunde an. Ab einem Jahr darf's dann ruhig etwas weiter sein. Aber auch hier sollten Sie mit einer einfachen Wanderung anfangen und die Intensität dann steigern. Wenn Sie sich unsicher sind, ob so eine Tour bereits das Richtige für Ihren kleinen vierbeinigen Wanderer ist, dann fragen Sie vorher Ihren Tierarzt, ob der Hund schon darf und wie lange.

Lange Leine gibt Spielraum

Für das Wandern mit Hund ist ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine lange Leine praktisch, um dem Vierbeiner Spielraum zu geben, falls er nicht frei laufen kann. So kann er in Ruhe schnüffeln und die Gegend erkunden und ist dennoch gut gesichert. Das optimale Wanderwetter ist sonnig, aber nicht heiß, sonst ist der Hund schnell am Limit seiner Kräfte. Arbeiten Sie für den Anfang eine Tour aus, bei der es nicht zu arg bergauf geht und bei der nicht gekraxelt werden muss – so gewöhnt sich der Hund schonend an Wanderungen, und auch Sie bekommen beim ersten Mal keinen Muskelkater.

Kleine Snacks für die Pausen

Füttern Sie Ihren Hund vor der Wanderung nicht übermäßig, mit vollem Bauch läuft es sich schlecht. Sorgen Sie für regelmäßige Pausen, in denen Ihr Liebling stets etwas zu trinken bekommt. Dazu bietet sich, platzsparend im Rucksack, ein faltbarer Napf und eine gefüllte Wasserflasche oder auch eine Hundetrinkflasche an. Außerdem sollten Sie einen kleinen Pausensnack mitnehmen, zum Beispiel ein Stück Pansen oder eine andere Leckerei für Zwischendurch. In Ihren Wanderrucksack sollte außerdem die Zeckenzange und für alle Fälle auch eine Wundsalbe und Verbandszeug Platz finden. Manchen Hunden fällt das Gehen auf Geröll schwer. Gehört Ihrer dazu, dann können Sie ihn an Pfotenschuhe gewöhnen, um seine Pfoten zu schützen. Die meisten Hunde lassen diese mit Lob und Leckerli und ein wenig Üben zu Hause auch im Gelände brav an. So sind Sie bestens gerüstet für die erste gemeinsame Tour – und ein toller Wanderherbst steht Ihnen bevor!