Beschäftigung

Auf der Jagd nach der Scheibe

Verspielte, fitte Hunde haben viel Spaß am Frisbeesport. Lesen Sie, worauf es ankommt

Sie suchen eine temporeiche Sportart, bei der Ihr Hund so richtig Gas geben kann? Dann ist Frisbee, auch Discdogging genannt, vielleicht genau das Richtige für Sie. Mit waghalsigen Sprüngen begibt sich der Hund dabei auf die Jagd nach der runden Scheibe.

Frisbee: Geeignet für Hunde ab einem Jahr

Zunächst einmal ist fürs Frisbee wichtig, dass Ihr Hund mindestens ein Jahr alt beziehungsweise ausgewachsen ist – wegen der Sprünge, die er dabei macht. Außerdem sollte er gesund und fit sein. Am besten fragen Sie vorher Ihren Tierarzt, ob sich Ihr Vierbeiner für diese Sportart eignet. Die Grundlagen erlernen Sie am besten in einem Verein oder einer Hundeschule, die Frisbee- oder Discdogging-Kurse anbietet. Danach können Sie zu Hause weiter trainieren: Alles, was Sie brauchen, ist ein ebener Platz, eine spezielle Frisbee-Scheibe und ein motivierter Hund.

Darum geht es beim Frisbee

Frisbee kommt aus den USA, und der Trend schwappte wie so oft von den Staaten nach Deutschland über. Es geht darum, dass der Hund die Scheibe fängt. Dabei werden bei Fortgeschrittenen verschiedene tolle Sprünge und teilweise auch Tricks eingebaut. So können kleine Hunde zum Beispiel vom Rücken ihres Menschen abspringen – es gibt die verschiedensten Kniffe, um die Sportart interessant zu machen. Wichtig ist, dass der Hund gerne spielt, um ihn zu motivieren. Er muss motiviert sein, die Scheibe zu fangen, diese aber auch bereitwillig wieder her geben.

Spezielle Scheibe ist nötig

Wichtig beim Frisbee ist, neben der Tatsache, dass Sie die Grundlagen vom Profi erlernen sollte, dass Sie eine spezielle Hundefrisbeescheibe verwenden. Herkömmliche Frisbees können brechen und zu Verletzungen im Maul- und Rachenbereich führen. Eine Hundedisc ist weicher und auch leichter, so dass sie weiter fliegen kann.

Nicht nur der Hund muss lernen

Beim Discdogging ist nicht nur der Hund gefragt. Auch der Mensch muss dabei lernen: Denn er wirft die Scheibe. Und beim Frisbee gilt: Es kommt in hohem Maße auf die richtige Wurftechnik an. Auch diese kann der Profi zeigen und gleichzeitig vermitteln, welche Sprünge für welche Hunderasse geeignet sind. Kleine, fitte Hunde dürfen zum Beispiel hoch hüpfen. Für große Rassen werfen Sie die Disc dagegen eher flach. So findet jeder seinen eigenen Trainingsmodus – und der Spielspaß ist garantiert.