Alltag

Allein sein ist doof

Wann ein Hundesitter sinnvoll ist

Hunde sind zum Alleinsein nicht geschaffen. Als Rudeltier wollen sie ihre Menschen um sich herum haben. Das geht nicht immer – und es ist wichtig, dass ein Hund gelernt hat, mal zwei, drei Stündchen brav zu Hause zu bleiben. Wie Sie dies mit ihm üben können, lesen Sie  hier. Wer jedoch regelmäßig länger unterwegs ist, aber seinen Hund nicht mit an den Arbeitsplatz nehmen darf, der überlegt sich eventuell einen Hundesitter zu engagieren oder einen Tagesplatz in einem Hundehotel zu buchen. Dieses Angebot stößt bei vielen Tierfreunden auf reges Interesse, denn wer seinen Hund liebt, der möchte, dass die sozialen Bedürfnisse seines Tieres erfüllt werden. Und dazu gehören unbedingt Kontakt, Bewegung und Zuwendung.

Ein Kindergarten für den Welpen

Das Angebot ist breit: So gibt es für die Jüngsten vor allem in Großstädten auch „Hundekindergärten“, wo es speziell um den Nachwuchs geht. Immer aber sollte sich der Halter gründlich kundig machen, über welche fachliche Qualifikation der Hundesitter verfügt und was geboten wird: Reines Gassi gehen? Oder wird dem Hund artgerechte Beschäftigung, Spielen, Kontakt mit anderen Hunden ermöglicht? Wie viele Hunde betreut der Hundesitter? Wie kann er mit Verhaltensauffälligkeiten umgehen? Kann er im Notfall schnell reagieren und mit dem Hund zum Tierarzt gehen?  

Nach der Qualifikation fragen

Manche Hundesitter haben eine Ausbildung als Hundetrainer oder arbeiten mit Hundeschulen zusammen, hier wird der Hund nicht nur „verwahrt“, sondern in Absprache mit Ihnen auch weiter ausgebildet. Wichtig ist natürlich, dass alle Bezugspersonen den gleichen Erziehungsstil befolgen. Fragen Sie nach! Auch nach der Qualifikation des Dienstleisters. Schauen Sie sich in Ruhe alles an, und lassen Sie auch Ihr Gefühl sprechen: Sind Sie der Meinung, Ihr Welpe ist dort gut aufgehoben?

Wann ein Hundesitter sinnvoll ist

in Hundesitter ist sicher immer dann ratsam, wenn die Abwesenheitszeiten des Menschen regelmäßig länger dauern als einen halben Tag – denn da wird auch der wohlerzogenste Hund ungeduldig und reagiert mit Ängsten. Länger als vier Stunden sollte der Mensch seinen Hund möglichst nicht ständig alleine lassen. Denn ohnehin ist Trennungsangst eines der größten Probleme für das Rudeltier Hund.