Vorsorge

Rundum geschützt

Ein umfassender Impfschutz für Hunde ist wichtig

Ein umfassender Impfschutz für Hunde ist wichtig. Schon wenige Wochen nach der Geburt muss der Welpe daher nicht nur entwurmt, sondern auch geimpft werden, um ihn vor gefährlichen Krankheiten zu schützen. Aber auch später müssen die Impftermine eingehalten werden, damit der Rundumschutz bestehen bleibt.

Krankheiten, gegen die geimpft werden muss

Hundebabys bekommen durch Plazenta und Milch gut immunisierter Muttertiere zwar einen Basisschutz, dieser lässt aber wenige Wochen nach der Geburt nach. Dann muss der Tierarzt den biologischen „Schutzschirm“ aufspannen. Der Impfplan und damit die Grundimmunisierung der Welpen beginnt in der Regel in der siebten oder achten Woche mit einer Impfung gegen Staupe, HCC, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose. In der 12. und 16. Woche wird diese Kombinationsimpfung wiederholt und um den Wirkstoff gegen Tollwut erweitert. Ob exakt diese Kombination, Intervalle oder auch ein zusätzlicher Schutz – wie zum Beispiel eine optionale Borrelioseimpfung – für Ihren Hund sinnvoll sind, sagt Ihnen Ihr Tierarzt. 

Hund, der geimpft wird, muss gesund sein

Wesentliche Voraussetzung für die Impfung ist ein allgemein guter Gesundheitszustand des Hundes, das heißt, der Vierbeiner darf weder Fieber noch Durchfall oder Erbrechen haben. Natürlich kontrolliert jeder gute Tierarzt vor einer Impfung den Zustand des Tieres. Erst dann entscheidet er, ob Ihr Hund geimpft werden darf.  Wichtig für einen guten Gesundheitsschutz ist eine regelmäßige Wurmkur, da die Parasiten die Widerstandskraft des Hundes schwächen. Hunde, die draußen viel aufnehmen, sollten alle drei Monate entwurmt werden, die anderen einmal im Halbjahr. Jungtiere und Hunde die Mäusefressen, sollte sogar noch häufiger entwurmt werden. Fragen  Sie ihren Tierarzt nach dem für Ihren Hund richtigen Entwurmungsplan. Wenn Sie sich unsicher sind, ob entwurmt werden muss, können Sie auch eine Kotprobe abgeben. 

Impftermine müssen eingehalten werden

Damit die Zahl der Antikörper und somit die Immunität gewahrt bleibt, müssen die Impfungen beim Hund regelmäßig wiederholt werden. Im 15. Lebensmonat erfolgt deshalb die erste Wiederholungsimpfung, die – je nach Präparat – nach einem bis drei Jahren aufgefrischt wird. Alle Impfungen und Termine zur nächsten Auffrischung finden Sie im EU-Heimtierpass. Vor Auslandsreisen sollten Sie rechtzeitig den Impfschutz Ihres Hundes und die Einreisebestimmungen des Landes prüfen, damit es beim Zoll keine bösen Überraschungen gibt. Für die Einreise in manchen Ländern muss der Impfschutz jährlich aufgefrischt werden. Ihr Tierarzt wird Sie gerne beraten und an die Impftermine erinnern.