Vorsorge

Hundeversicherungen machen Sinn

Ein Hundehalter ist immer für sein Tier verantwortlich

Versichern – wie und gegen was?

Emmi hat zurzeit nur ein Problem: die niedliche Mini-Mopshündin vermisst noch ihre Mama! Doch ihre neue Familie tut alles, um ihr das neue Zuhause so angenehm wie möglich zu machen und ihr den Abschied zu erleichtern.  Dank den Tipps der Welpenclubseite gelingt das schnell: Schon bald fühlt sie sich in den Armen ihrer zweibeinigen Ersatzmama geborgen.

Diese befindet sich aber, noch ohne es zu wissen, mit dem Einzug des neuen vierpfotigen Familienmitgliedes laut Gesetz in der „Gefährdungshaftung“. Dieses gefährlich anmutende Wort des § 833 des Bürgerliches Gesetzbuch heißt nun nicht mehr und nicht weniger, dass allein durch den Besitz eines Hundes eine „Gefahr“ für andere ausgeht. Angesichts des süßen Mopswelpen Emmi kaum zu glauben!

Was heißt Gefährdungshaftung?

Ein Tierhalter haftet grundsätzlich für jeden Schaden, den sein Tier gegenüber Dritten verursacht. Auch die süße Emmi ist also rein gesetzlich betrachtet eine latente „Gefahrenquelle“. Ein Hundehalter ist auch dann für sein Tier verantwortlich, wenn ihn selber keinerlei Schuld trifft. Die Gefährdungshaftung entsteht durch die Tatsache, dass der Besitzer des Tieres allein durch die Haltung eine mögliche Gefahrenquelle für seine Umwelt schafft.

Zwei Beispiele: Emmi beißt Tante Erna, diese muss vom Arzt behandelt werden. Emmi reißt sich los, rennt auf die Straße und verursacht dort einen Verkehrsunfall. In beiden Fällen trägt der Besitzer die Verantwortung. Das kann schnell ins Geld gehen. Deshalb ist in vielen Bundesländern eine Hundehalterversicherung heute schon vorgeschrieben.

Aber was muss und was sollte eine gute Haftpflichtversicherung für Hunde leisten?

Der Beitrag allein ist keine Entscheidungsgrundlage. Das Preis-/Leistungsverhältnis unterscheidet sich oft erheblich. Bei der Versicherung für Emmi achtet ihre Besitzerin vor allem darauf, dass Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausreichend abgedeckt sind. Fälle, in denen Personen direkt zu Schaden kommen, sollten mindestens mit 3 Millionen Euro abgedeckt sein, ebenso Sachschäden. Wie schnell ist bei einem Verkehrsunfall die Schadenssumme von über 30.000 Euro erreicht! Kommen dazu noch Aufräum- und Bergungskosten, ist man froh um eine unbürokratische Abwicklung durch die Versicherungsgesellschaft.  Auch Schäden am fremden Vermögen sollten mitversichert sein. Wenn Emmi wichtige Papiere eines Besuchers kurzerhand schreddert und diesem dadurch das Geschäft seines Lebens entgeht, sollte das mit mindestens 50.000 € oder mehr versichert sein.

Das Preis-/Leistungsverhältnis muss stimmen

Sparen am falschen Ende kann verhängnisvoll werden. Gut versichert ist man nur, wenn im Fall der Fälle eine schnelle und unbürokratische Abwicklung gewährleistet ist. Auch ein Blick auf Service und Zusatzleistungen ist wichtig. Kommt es hart auf hart, möchte man als Hundehalter unterstützt werden und nicht noch gegen bürokratische „Versicherungswindmühlen“ kämpfen müssen. Manchmal lohnt es sich daher, gegen einen kleinen Aufpreis höhere Versicherungssummen einzuschließen. Auch die sogenannten „Mietsachschäden“ können schnell ins Geld gehen, sind aber nicht bei allen Haftpflichtversicherungen enthalten. Dieser Passus sichert den Hundebesitzer gegen Schäden an gemieteten Räumen oder Sachen ab. So ist es zwar nicht schön, wenn Emmis Tatendrang sich an der Tür auslebt, aber die Kratzspuren im Holz sind versichert!  Soll Emmi mit in den Urlaub, ist auch die Ausstattung von Hotel- oder Pensionszimmer gegen kleine Hundezähne und –krallen abgesichert. Übrigens weltweit, so weit ein Mopswelpe denn reisen kann und will! Aber auch, wenn der kleine Mops während eines Aufenthaltes in einer Hundepension randaliert und dort etwas anstellt, tritt die Versicherung im Schadensfall ein.

Wann zahlt eine Hundehalter-Haftpflicht?

Was, wenn ein Dritter auf Emmi aufpasst und etwas passiert? Ist der Mops auch dann versichert? Gute Versicherungen übernehmen auch dieses Risiko. Das gilt es aber vorher herauszufinden. Emmis Besitzerin macht sich daher eine kleine Checkliste und fragt die Punkte bei den in Frage kommenden Versicherungen ab. In den Versicherungsbedingungen, dem berühmten Kleingedruckten, finden sich Sonderbestimmungen und Ausschlüsse. Schäden an eigenen Sachen übernimmt die Versicherung, genau wie bei einer Privaten Haftpflicht für Zweibeiner nicht. Diese gilt nur für Schäden gegenüber Dritten.

Emmi unter „Verdacht“?

Dafür übernimmt sie für Emmi und deren Besitzerin auch eine Art „passiver Rechtsschutzversicherung“. Sollte jemand zu Unrecht den kleinen Mops verdächtigen, einen Schaden bei ihm verursacht zu haben, wehrt Emmis Versicherung diese ungerechtfertige Forderung ab.

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