Krankheiten erkennen

Nieren des Hundes

Funktion, Krankheiten und Behandlung der Nieren des Hundes

Funktion, Krankheiten und Behandlung der Nieren des Hundes

Die beiden Nieren des Hundes liegen, von einer Fettschicht geschützt, neben der Wirbelsäule in Höhe des Lendenbereichs. Das Blut wird unentwegt durch sie hindurchgepumpt und dabei mithilfe Tausender von Nephronen von Schadstoffen befreit. Diese filtern Giftstoffe, Abfälle des Proteinabbaus (Ammoniak, Kreatinin) und harnpflichtige Substanzen. Zudem regulieren die Nieren den Wasser- und Elektrolythaushalt sowie den Blutdruck. Sie sorgen für das Säure-Base-Gleichgewicht und produzieren Hormone. Erkrankte Nieren schlagen äußerlich erst sehr spät Alarm. Erst wenn über 80% der Nephronen zerstört sind, kommt es zum Nierenversagen. Schadstoffe werden nicht mehr ausgefiltert, und der Organismus wird infolgedessen angegriffen und vergiftet.

Wenn die Nieren dem Hund ihre Dienste versagen: So erkennst du eine Niereninsuffizienz

Die Symptome einer Niereninsuffizienz ähneln einer Vergiftung des Hundes. Tatsächlich geht das Nierenversagen ja auch mit einer inneren Vergiftung einher. Fieber, Erbrechen, Mattigkeit, struppiges Fell, blutiger Harn, häufiger Harndrang oder Inkontinenz, fahles Zahnfleisch, Appetitlosigkeit, Unbeweglichkeit und verstärkter Durst können Anzeichen einer Nierenerkrankung sein. Vor allem alte Hunde sind anfällig für ein Nierenleiden, es gibt aber auch bestimmte Rassen, bei denen die Erkrankung erblich bedingt häufiger auftritt. Dazu gehören Cockerspaniel, Dalmatiner Beagle, Chow-Chow und Bullterrier. Bei genetisch vorbelasteten sowie bei älteren Hunden sollte deshalb rechtzeitig und regelmäßig eine tierärztliche Vorsorgeuntersuchung mit Blutbild, Harnanalyse und Ultraschall erfolgen.

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