Auge, Ohr & Zahn

Ohrenpflege beim Hund

ein gesundes Pflegeritual und stärkt die Bindung

Ohrenpflege beim Hund ist ein gesundes Pflegeritual und stärkt die Bindung

Das Berühren, Reinigen und intensive Begutachten der Ohren sollte für deinen Hund zur angenehmen Regel werden. Wenn er dich vertrauensvoll an seine Lauscher lässt, ist das ein Zeichen für eure gute Bindung. Auch im Rudel gibt es diese Pflegerituale, die du am besten ganz früh mit deinem Vierbeiner einstudierst. Die Ohren des Hundes sind wichtige und empfindliche Sinnesorgane, die du regelmäßig und gewissenhaft unter die Lupe nehmen solltest. Eine verschleppte Infektion oder ein unbehandelter Parasitenbefall können einen großen Gehörschaden anrichten. Die Ohren geben deinem haarigen Freund Orientierung, stabilisieren sein Gleichgewicht und zeigen an, aus welcher Richtung die spannenden Geräusche kommen: dein Pfiff, ein Bellen oder das Knurren eines schlecht gelaunten Artgenossen.

Augen auf beim Ohren-Check: Darauf musst du bei Hundeohren achten

Vor allem bei langhaarigen Rassen mit Schlappohren, Knickohren oder stark behaarten Ohren ist der tägliche Blick in und hinter die Lauscher wichtig. Schlappohren sind schlechter durchlüftet und bieten ein feuchtes, warmes Klima, in dem Keime, Pilze und Bakterien gut gedeihen. Knickohren haben meist engere Gehörgänge, wo sich Schmutz und Erreger gut einnisten können. Bei stark behaarten Öhrchen, wie zum Beispiel beim Pudel, kann das Fell ins Ohr hineinwachsen und den Gehörgang verstopfen. Ohrenschmalz fließt dann nicht mehr richtig ab, es dringt nicht mehr genügend Luft ins Ohr, und es kann infolgedessen zu Entzündungen kommen. Gesunde Ohren sind gut durchblutet und sauber. Sobald die Lauscher unangenehm riechen, dunkles Sekret austritt oder dein Hund sich auffällig häufig an den Ohren kratzt, solltest du einen Termin beim Tierarzt ausmachen.

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