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Schöne Welpenweihnacht

Lesen Sie, wie Sie mit Ihrem Kleinen gut und sicher durch das erste gemeinsame Fest kommen

An Weihnachten verwandelt sich das Haus in eine glitzernde, funkelnde Welt. Was es da nicht alles zu entdecken gibt, wenn alles festlich geschmückt ist! Welpenaugen werden ganz groß, und Ihr Kleiner wird begeistert sein zu erleben, was sich alles verändert. Da junge Hunde nun mal dazu neigen, alles (Un-)mögliche ins Maul zu nehmen und zu "testen", sollten Sie Ihren Kleinen zu dieser Zeit besonders im Blick haben und am besten alles außer Hundereichweite räumen, was ihm schaden kann. Dann steht einem entspannten ersten Weihnachtsfest für den Knirps und Sie nichts im Wege!

Zunächst einmal muss Ihr Welpe lernen, dass der Christbaum und die Weihnachtsdeko nur zum Anschauen da sind. Lassen Sie ihn an neuen Gegenständen oder der Tanne ruhig mal schnuppern. Aber knabbern ist natürlich tabu. Macht der Hund Anstalten dazu, rufen Sie ihn zu sich und loben und belohnen ihn, wenn er kommt, mit einem Leckerchen oder einem kleinen Spiel. Damit er gar nicht erst in Versuchung gerät, etwas anzustellen, seien Sie clever und verschließen ganz einfach die Tür zum Weihnachtszimmer, wenn er mal ein paar Minuten unbeaufsichtigt ist, zum Beispiel, wenn Sie gerade in der Küche hantieren. Am besten hängen Sie  giftiges Lametta oder spitzen Schmuck gar nicht erst an den Baum. Wer sich für einen Christbaum im Topf entschieden hat, der regelmäßig gegossen werden muss, sollte aufpassen, dass der Hund nicht das überschüssige Wasser im Untertopf trinkt, da dieses schädlich ist. Am besten wählen Sie im ersten Jahr Elektrokerzen - falls der Welpe doch mal am Baum rütteln sollte, kann nichts passieren. Auch den Adventskranz räumen Sie besser außer Hundereichweite, genauso wie die Geschenkbänder nach dem Auspacken, damit der Vierbeiner diese nicht verschluckt.

Weihnachten darf nach Herzenslust geschlemmt werden. Das gilt zumindest für die Zweibeiner - aber auch Ihrem Hund dürfen Sie zum Fest der Liebe eine kleine Köstlichkeit gönnen. Sie tun Ihrem Kleinen dann Gutes, wenn Sie ihn nicht mit Menschenessen verwöhnen, sondern ihm einfach ein feines, vielleicht sogar selbst gebackenes Leckerchen (siehe Rezepte!) oder etwas zum Knabbern wie einen Kauknochen geben - in Maßen natürlich. Verschließen Sie den Abfalleimer, damit der Hund keine Fischgräten oder Geflügelknochen erwischt. Gewürzte Speisen, Schokolade, Rosinen und Essensabfälle gehören nicht in den Napf. Am besten bitten Sie auch ihren Besuch darum, dem "Hundeblick" an der Weihnachtstafel zu widerstehen. Wenn Sie Zweifel haben, ob sich alle daran halten, schicken Sie Ihren Liebling während des Essens mit einem Kauknochen in sein Körbchen. Dann kann er sich dort beschäftigen und neue Energie tanken für seine weiteren tapsigen Schritte durch die weihnachtliche Glitzerwelt gemeinsam mit seinen Menschen - seien Sie sicher, er wird sein erstes Weihnachtsfest lieben!