Training

So finden Sie die richtige Hundeschule

Es kostet vielleicht etwas Zeit und Mühe, aber es lohnt sich sicher

Zur Hundeschule soll er natürlich gehen, Ihr Welpe. Ja, aber welche ist die richtige? Wo werden er und Sie sich wohlfühlen? Und woran erkennen Sie das? Scheuen Sie sich nicht zu fragen und schauen Sie sich die Schule doch einfach mal eine Stunde an, dann wissen Sie mehr. Mit einigen Tipps finden Sie für Ihren Kleinen die richtige Welpenschule. Es lohnt sich, hier genauer hinzuschauen, da die Unterschiede doch recht groß sind.

Die Gruppen sollten nicht zu groß sein

Da gibt es zum einen die Hundeschule, deren Unterricht ausschließlich auf einem eingezäunten Gelände stattfindet. Die Erziehungskurse finden in größeren Gruppen statt und die jungen Hunde lernen zunächst die gängigen Grundkommandos. Die Vorteile hier sind, dass dies die kostengünstigere Variante ist und dass Sie andere Hundebesitzer kennen lernen. Dabei merkt Ihr Hund recht schnell, dass er auf diesem eingezäunten Platz gehorchen muss. Wie sieht es aber bei Ihren alltäglichen Spaziergängen aus? Und bleibt auch genug Zeit für Ihre individuellen Fragen? Wichtig ist hier in jedem Falle, dass die Gruppen nicht zu groß sind. Mehr als acht bis zehn Hunde sollten es auf gar keinen Fall sein. Außerdem wichtig: Bei der Welpenstunde wird nicht nach der Maxime „die machen das unter sich aus“ gehandelt. Gerade, wenn mehrere Welpen, beziehungsweise Junghunde miteinander spielen, artet das Ganze schnell in Mobbing aus. Daher sollte ein Trainer anwesend sein, der wirklich auch eingreift, wenn nötig. Und die Hundehalter sollten ihre Vierbeiner auch im Blick haben. Gequatscht werden kann später – in der Hundeschule wird in allererster Linie mal gelernt und aufgepasst.

Wann ist Einzeltraining sinnvoll?

Eine Alternative dazu ist ein auf Sie und Ihren Hund individuell abgestimmtes Erziehungsprogramm. Der Hundetrainer arbeitet mit Ihnen, Ihrer Familie und Ihrem Hund zunächst alleine. Mit den Informationen aus dem Erstgespräch kann er ein gutes Training aufbauen. Der Unterricht findet in Umgebungen statt, die denen Ihres Alltags entsprechen, denn dort soll der Hund ja auch gehorchen. Hat Ihr Hund mit speziellen Situationen Probleme, kann mit Ihnen gezielt an Orten trainiert werden, wo solche „Reize“ auftauchen. Der Vorteil hier ist, dass Ihr Hund in allen Lebenslagen zu gehorchen lernt. Individuelle Probleme wie Aggressionsverhalten, Separationsängste oder Jagdverhalten können im Einzelunterricht am effektivsten gelöst werden.

Beide sollten gerne hingehen

Wichtig ist in jedem Fall, dass sowohl Sie als auch Ihr Kleiner gerne in die Welpengruppe oder ins Training gehen und sich dort wohl fühlen. Ihr Trainer sollte Ihr vollstes Vertrauen genießen, Fragen beantworten und auf keinen Fall mit so genannten Starkzwangmitteln arbeiten. Er ist kompetent und bleibt geduldig: Ideale Voraussetzungen für ein entspanntes Lernen! Deshalb: Hören Sie sich bei anderen Hundehalter um. Diese können meistens tolle Tipps geben und Ihnen eine Welpengruppe empfehlen. Auch der Tierarzt weiß oft einen guten Kontakt.