Training

Buddeln, ganz legal

Mit einer Sandkiste für Ihren Hund vermeiden Sie "Übergriffe" auf Rosen oder Gemüsebeet

Viele Hunde buddeln für ihr Leben gern – von Welpenbeinen an. Sie nehmen einen spannenden Geruch wahr, kratzen daher mit der Pfote auf der Erde, und schon erwacht die Leidenschaft, den Garten "umzudekorieren". Um zu verhindern, dass Ihr Kleiner anfängt, die Rosen auszugraben oder sich am Gemüsebeet zu schaffen zu machen, können Sie ihm eine Sandkiste anlegen. Darin ist Buddeln ausdrücklich erwünscht!

In so einem Sandkasten können Sie mit Ihrem Kleinen tolle Spiele veranstalten. Vielleicht weiß er zunächst noch nicht, was er darin machen soll. Animieren Sie ihn dann, aktiv zu werden. Zeigen Sie ihm einen feinen Leckerbissen und schichten ein wenig Sand darüber. Ihr Welpe wird dazu angeregt, das Leckerchen freizuschaufeln. Später graben Sie den Happen ein wenig tiefer ein. Sie können aber auch das Lieblingsspielzeug nehmen und verscharren, und Ihr Knirps muss es dann suchen.

Fängt Ihr Hundekind an, in einem anderen Winkel des Gartens zu scharren, dann locken Sie ihn zur Sandkiste und zeigen Sie ihm an, dass er hier buddeln soll. Setzen Sie sich ruhig dazu, gemeinsam macht es viel mehr Freude. Lassen Sie immer mal wieder ein paar Leckerli fallen, und der Hund darf sie dann erschnüffeln. So bleibt dieser Platz lange interessant – und Ihre Rabatten und Beete bleiben vor Buddel-Aktionen verschont.

Und wenn Sie nun keinen Garten haben und Ihr Hund hat dennoch Riesenspaß am "Umgraben"? Vielleicht gibt es auf Ihrem Gassi-Weg eine Stelle mit lockerem Erdreich, wo sie ein paar Leckerchen verbergen können. Oder aber, Sie warten bis zum nächsten Sommerurlaub mit Ihrem Hund und vergraben am Hundestrand den Ball im feinen, weißen Sand. Es gibt aber auch Hunde, die sich überhaupt nicht fürs Buddeln interessieren. Falls Ihr Kleiner zu diesen gehört, drängen Sie ihn nicht – es gibt tausend andere Möglichkeiten, ihn sinnvoll zu beschäftigen.