Grundlagen

Der Welpenspaziergang

So gehen Sie richtig Gassi mit Ihrem Hundebaby

Uiii, wie spannend! Zum ersten Mal geht es raus, in die neue Umgebung. So vieles wartet auf den Welpen, was entdeckt und erobert wird. Er darf  nun sein künftiges Revier kennen lernen. Achten Sie darauf, dass er sich bei den ersten Welpenspaziergängen nicht übernimmt: lieber nur kurz, aber dafür häufiger mit dem Hundekind rausgehen.

Vier- bis fünfmal täglich mit dem Welpen Gassi gehen

Mit dem ersten Gassi gehen kann man leider nicht warten, bis sich der Welpe an sein neues Zuhause gewöhnt hat. Denn gerade in den ersten Wochen muss der Kleine häufiger an die frische Luft, mindestens vier bis fünfmal täglich – und nachts natürlich auch. Um den Stress mit der neuen Umgebung so gering wie möglich zu halten, reicht es aus, in den ersten Tagen nur ein paar Schritte vor die Tür zu gehen – vorausgesetzt natürlich, dass sich da auch ein geeigneter Ort befindet, um gewisse Geschäfte zu erledigen. Sie sollten dem Welpen aber jedes Mal Leine und Halsband oder Geschirr anlegen. So gewöhnt er sich an dieses Zubehör und wird es auch automatisch mit Spaß verbinden. Wie das am besten funktioniert, lesen Sie hier:

Hundebabys am Anfang noch nicht von der Leine lassen

Hat sich der Welpe eingelebt, dann können Sie zu kleineren Spaziergängen in die nähere Umgebung aufbrechen: 20 Minuten am Stück reicht anfangs völlig aus. Für einen jungen Hund ist diese Zeit Aufregung pur, schließlich erlebt er all das zum ersten Mal. Zeigen Sie dem Hund eine Wiese, den Wald, einen See – aber auch Straßen und Autos. Sie sollten ihn vor allem in besiedeltem Gebiet grundsätzlich nicht von der Leine lassen: Hundebabys sind teilweise noch sehr schreckhaft und rennen plötzlich los. Das kann zu gefährlichen Situationen für Mensch und Tier führen.

Kontakte erwünscht

Kontakte zu anderen Hunden, Menschen und Tieren sind erwünscht. Allerdings sollten sie positive Erfahrungen nach sich ziehen. Je mehr verschiedene Lebewesen der Welpe kennenlernt, desto souveräner wird er später sein. Ihre Aufgabe dabei ist es, darauf zu achten, dass der Hund von der Begeisterung der Spaziergänger nicht überfordert wird. Wichtig zu wissen: einen automatischen Welpenschutz gibt es nicht. Sozialisierte Hunde werden entzückt über den Kleinen sein, ein verhaltensgestörter Hund beißt auch beim Welpen zu. Kommt ihnen ein Hund entgegen, der unfreundlich reagiert, dann gehen sie ihm lieber aus dem Weg. Denn Sie sollten Ihrem Hund vermitteln, dass es „da draußen“ toll und spannend ist und es ganz tolle Dinge zu entdecken gibt – damit er künftig zum begeisterten Gassigeher wird!

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