Grundlagen

Hilfe, mein Hund jagt!

Was du gegen den Jagdtrieb deines Hundes tun kannst

Hilfe, mein Hund jagt! Was du gegen den Jagdtrieb deines Hundes tun kannst

Ein unkontrollierter Jagdtrieb kann für Mensch und Tier gefährlich werden. Gehetzte Rehe erleiden Todesangst, und wenn ein Hund wildert, macht er im Rausch auch vor schnellen Autos nicht halt. Der Jagdtrieb des Hundes erwacht etwa ab dem sechsten bis achten Lebensmonat, dann jagt er tanzende Blätter im Wind und verfolgt Schmetterlinge. Das ist zwar niedlich, aber lässt du ihm diese kleinen Freuden, kann das später zum größten Problem werden. Mit jeder Hatz wird dein Hund süchtiger nach dem Glücksmoment, deshalb beginnst du am besten möglichst früh mit dem Anti-Jagdtraining.

Anti-Jagdtraining für deinen Hund fängt mit Bindungsarbeit an

Eine gute Bindung ist wie eine unsichtbare Leine. Wenn dein Hund sich an dir orientiert und immer wieder prüft, ob du noch da bist und die Welt somit für ihn noch in Ordnung ist, dann steht die Verbindung. Diese Aufmerksamkeit und Kontaktaufnahme solltest du immer belohnen. Wenn dein Hund im Wald das Weite sucht, kannst du dir die zwischen euch herrschende Bindung wiederum zunutze machen, indem du dich versteckst oder flott die entgegengesetzte Richtung einschlägst. Das entzieht dem Ausreißer die Sicherheit des Rudels, und er wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Suche nach dir machen. Als Grundlage für ein erfolgreiches Anti-Jagdtraining solltest du an einer guten Bindung und am Grundgehorsam arbeiten. Ein zuverlässiges „Platz“ auch auf Distanz kann nämlich im Ernstfall die Notbremse sein.

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