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Erziehung

Wie du dem Hund das Anspringen abgewöhnen kannst

Erziehung: Wie du dem Hund das Anspringen abgewöhnen kannst

Da hinten kommt eine ältere Dame, und sie strahlt vor Entzücken über deine niedliche Fellnase. Kaum in Reichweite, neigt sie sich vor, animiert deinen süßen Hund mit den Händen und hoher Stimme, und schon springt dein übermütiger kleiner Fellfratz mit seinen matschigen Pfoten an ihrem hellen Kostüm hoch. Von Entzücken keine Spur mehr. Wenn dein Hund dich und andere Menschen freudig anspringt, ist das manchmal putzig, oft jedoch ärgerlich und unerwünscht. Selbst ein kleiner Hund kann ein Kind durch dieses ungestüme Verhalten schmerzhaft kratzen oder sogar zu Fall bringen und ihm dauerhaft Angst einflößen. Wenn ein Hund Menschen anspringt, liegt das zwar in seiner Natur, aber tolerieren musst du es deshalb noch lange nicht.

Das Anspringen ist vom Hund zwar freundlich, aber nicht ganz uneigennützig gemeint

Das Anspringen ist eine freundliche Geste, die dein Hund schon im Welpenalter erfolgreich getestet hat. Es ist ein Begrüßungs- und Unterwerfungsritual, bei dem die Welpen die Schnauze der Mutter berühren oder lecken, um schmeichlerisch um Nahrung zu betteln. Das Anspringen des Menschen kommt daher, dass unsere „Schnauze“ so weit oben liegt und nur so zu erreichen ist. Auch im spielerischen Gerangel um die Rangordnung kann man Hunde beobachten, die sich gegenseitig anspringen, um Größe zu demonstrieren. Es bleibt in der Regel beim Spiel, kann aber auch in einen ernsthaften Dominanzkampf ausarten. Schutzhunde lernen diese Geste, um den „Bösewicht“ zu stellen. Wenn du also einen besonders großen, dominanten Hund hast, musst du das Anspringen auch aus diesem Blickwinkel betrachten und es ihm schon deshalb schnell abgewöhnen. Ein erfahrener Hundetrainer sieht den Unterschied zwischen freundlicher Begrüßung und respektloser Dominanz sehr schnell.

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