Grundlagen

Busfahren macht Spaß

So wird Ihr Welpe alltagstauglich

Wer später sein Leben mit einem Hund teilen möchte, der im Alltag souverän und gelassen reagiert und den man problemlos überall mitnehmen kann, der sollte früh damit beginnen, ihn „alltagstauglich“ zu machen. Nutzen Sie die Sozialisierungsphase, denn in dieser Zeit lernt Ihr Kleiner am leichtesten.

Treppen steigen und Aufzug fahren

Sehr wichtig ist es, Ihrem Hundekind die Angst vor Treppen zu nehmen. Natürlich kann ein kleiner Welpe von acht Wochen noch keine Treppen steigen. Teilweise darf er das auch gar nicht – bei größeren Rassen z. B. ist Treppensteigen anfangs tabu. Sobald er dazu jedoch körperlich in der Lage ist und dies – fragen Sie Tierarzt und Züchter! – auch darf, sollten Sie dies regelmäßig mit ihm üben. Mit einem Leckerchen locken Sie ihn über die Stufen und belohnen ihn, anfangs für jeden kleinen Schritt. Wichtig ist auch Aufzugfahren. Also ab in ein Kaufhaus, in dem Hunde erlaubt sind. Sie können Ihren Welpen im Aufzug dann z.B. ein paar Futterstücke suchen lassen, so ist die wackelige Aufzugfahrt schnell ohne Probleme vorbei.

Den Welpen verkehrstauglich machen

Ihr Welpe sollte außerdem Fahrräder, Autos, Lastwagen und Busse kennen lernen, damit er sich vor den zum Teil lauten Geräuschen nicht fürchtet. Dazu sollten Sie anfangs eine kleine Wiese neben der wenig frequentierten Dorfstraße aufsuchen. Hier können Sie nun in einiger Entfernung zur Straße ein Such- oder Apportierspiel mit Ihrem Welpen durchführen. Dabei nähern Sie sich Schritt für Schritt immer mehr an die Straße an. Sichern Sie Ihren Welpen in der Nähe einer Straße aber bitte immer durch eine Leine.  Nun können Sie immer stärker befahrene Straßen aufsuchen und Ihren Welpen so auch an größere Fahrzeuge wie Lastwagen oder Busse gewöhnen.

Auto- und Busfahren leicht gemacht

Gewöhnen Sie Ihren Hund auch ans Autofahren. Drehen Sie anfangs kleinere Runden mit dem gut gesicherten Welpen. Wenn aufs Autofahren etwas Tolles folgt, zum Beispiel ein spannender Spaziergang in einem neuen „Revier“, wird Ihr Hund nur Positives damit verbinden. In einem nächsten Schritt steht dann sogar einmal eine Busfahrt auf dem Programm. Suchen Sie sich einen Zeitpunkt aus, zu dem der Bus wenig frequentiert ist, lassen Sie den vierbeinigen Fahrgast neben sich Sitz machen und belohnen Sie ihn ab und an fürs Bravsein. Genauso machen Sie es im Zug. Hier wählen Sie anfangs nur eine kurze Strecke, später können Sie diese steigern.