Grundlagen

Wie Welpen Grundkommandos lernen

Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist die Basis

Mit der Hundeerziehung kann man nicht früh genug anfangen. Mit viel positiver Verstärkung lernt Ihr Welpe bestimmt ganz schnell die Grundkommandos.  Wir verraten, auf was Sie dabei achten müssen.

Auf die Beziehung kommt es an

Grundsätzliche Voraussetzung für die Erziehung ist, dass die Basis zwischen Mensch und Tier stimmt und Ihr Hund die Motivation besitzt, auf Sie zu hören. Es ist daher wichtig, dass es immer einen Anreiz gibt und Sie für Ihren Hund spannend und interessant sind. Gleichzeitig sollten Sie mit souveräner Ruhe auftreten, so dass Ihr Welpe sich an Ihnen orientieren kann. Geben Sie klare Kommandos und belohnen Sie punktegenau.

Positive Verstärkung beim Welpen

Viel funktioniert bei der Hundeerziehung über positive Verstärkung mit der Stimme, den Leckerlis, dem Spiel. Wenn Ihr Kleiner etwas gut gemacht hat, müssen Sie ganz schnell belohnen: Sie haben zwei Sekunden Zeit, damit der Welpe und natürlich später auch der erwachsene Hund eine Verknüpfung herstellen kann.

Hunde müssen auch ein „Nein“ lernen

Doch Hunde brauchen auch Grenzen, müssen also auch das Hörzeichen „Nein“ kennen. Damit können wir sie zum Beispiel davon abhalten, an Menschen hochzuspringen und Unrat zu fressen. Auch hier ist das Timing wichtig: Bitte versuchen Sie, Ihren Hund im Ansatz mit „Nein“ zu stoppen – bevor er etwas tut, was er nicht soll. Unterbrechen Sie ihn zum Beispiel, bevor er etwas vom Boden aufgesammelt und es noch nicht im Maul hat oder bevor er hochspringt.

Das Kommando „Hier“

Das wichtigste Hörzeichen, welches Ihr Hund können sollte, ist das „Hier“ oder auch „Komm“ zum Herankommen. Damit verhindern Sie, dass Ihr Hund auf eine Straße läuft oder unterwegs zu Spaziergängern rennt. Er wird kommen, wenn es sich für ihn lohnt. Das bedeutet: Es gibt eine Belohnung über Ihre Stimme und Leckerlis. Gehen Sie in die Hocke und feuern Sie Ihren Hund freundlich und motivierend an.

Nur kleine Übungseinheiten für den Welpen

Auch „Sitz“ und „Platz“ können Sie nun üben. Planen Sie jeden Tag kleine Übungseinheiten ein. 5 bis 10 Minuten genügen, länger kann sich der Kleine nicht konzentrieren. Wichtig: Beschließen Sie die Übungsminuten immer mit einem Erfolgserlebnis, dann macht das Weiterlernen Freude.