Fütterung

Wasser: Lebenselixier für den Hund

Lesen Sie, wieviel Wasser Ihr Liebling braucht

Futter bietet dem Hund lebenswichtige Nährstoffe. Aber noch wichtiger ist Wasser für den Vierbeiner. Bekommt er nichts zu trinken, führt der Flüssigkeitsmangel binnen weniger Tage zum Tod des Tieres. Ohne Futter kann der Hund länger aushalten.

Stets frisches Wasser anbieten

Es ist wichtig, dass Sie dem Hund stets frisches Wasser anbieten. Besonders viel zu trinken braucht er, wenn es heiß ist und wenn er körperlich Besonderes leisten muss (zum Beispiel beim Agility, als Suchhund oder bei langen Wanderungen). Auch Hunde, die Trockenfutter bekommen, brauchen mehr Wasser als solche, die mit Feuchtnahrung ernährt werden, weil dieses weit weniger Feuchtigkeit enthält. Als einfache Faustregel für den Flüssigkeitsbedarf gilt: Wenn der Hund täglich 1.400 kcal zu sich nimmt, sollte er ebenso viel in Millilitern trinken, also 1.400 ml. Bei Hitze oder besonderen Leistungsanforderungen an den Hund kann dies abweichen.

Wozu der Hund Wasser braucht

Wussten Sie, dass fast 60 Prozent der Körpermasse eines erwachsenen Hundes aus Wasser besteht? Der Hundekörper braucht für die verschiedensten Vorgänge unbedingt Flüssigkeit. Dazu zählen chemische Reaktionen ebenso wie der Transport von Stoffen im Körper, die Regulierung der Körpertemperatur, die Feuchtigkeit der Lungenbläschen und die Erhaltung der Elastizität des Körpers. Außerdem ist Wasser der Hauptbestandteil der Körperflüssigkeiten.

Stets auf frisches Wasser achten

Deshalb sollten Sie stets sehen, dass Ihr Hund genügend trinkt. Die meisten Hunde muss man daran nicht erinnern, sie schlabbern ohnehin regelmäßig. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn Ihr Liebling einmal weniger Wasser zu sich nimmt: Gerade Hunde, die mit Feuchtfutter ernährt werden, benötigen bei kühlen Temperaturen weniger Flüssigkeit. Weist das Futter dagegen einen höheren Salzgehalt auf, haben die Hunde auch mehr Durst - ebenso wie bei verschiedenen Krankheiten. Beginnt Ihr Hund plötzlich, Unmengen zu trinken, ist dies ein Warnsignal, und Sie müssen zum Tierarzt.