Fütterung

Ernährungstipps für Welpen großer Rassen

Ernährungstipps für Welpen großer Rassen

„Mein Welpe bekommt zwischendurch ein Eigelb“, „unserer kriegt Hüttenkäse“, „ich gebe fein gemahlene Eierschalen für die Knochen“ – jeder Welpenbesitzer hat seine eigene Ernährungstheorie und -praxis. Frag fünf Leute nach einem Rat zur Welpenernährung, und du erhältst mindestens ein Dutzend unterschiedlicher Antworten. Tatsache ist, dass die Fütterung des Hundes in seiner Wachstumsphase von entscheidender Bedeutung für sein späteres Leben ist. In dieser Zeit entwickelt sich der Körper in rasantem Tempo und zieht die dafür nötigen Nährstoffe und Energien aus dem Futter. Große Rassen haben eine ganz spezielle Wachstumskurve, die du bei der Welpenernährung berücksichtigen musst, damit die Entwicklung deines jungen Hundes optimal verläuft.

Warum brauchen große Rassen ein besonderes Welpenfutter?

Die meisten Hunde haben bereits mit vier Monaten die Hälfte ihres Endgewichts erreicht und halten dieses Wachstumstempo mindestens das erste Lebensjahr lang durch. Große Rassen gehen sogar erst nach etwa 18 Monaten vom Wachstums-Gaspedal. Eine Deutsche Dogge erreicht erst mit zwei Jahren ihr Endgewicht, und diese Zeit braucht sie auch. Ein Übermaß an Futter und damit an Energie beschleunigt das Wachstum und kann später zu Gelenk- und Knochenproblemen führen. So ist beispielsweise Calcium zwar wichtig für den Knochenbau, ist aber in hochwertigem Welpen- oder Junghundfutter für große Rassen in ausreichender Menge vorhanden. Eine Zufütterung von Calcium kann bei groß gewachsenen Welpen den Knochenbau im Wachstum stören und sogar langfristig schädigen. Calciumüberschuss mindert außerdem die Aufnahme von Phosphor, Eisen, Zink und Kupfer aus dem Darm und kann so einen Mineralienmangel verursachen.

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