Fütterung

Barfen

Mit der richtigen Ernährung fühlt sich Ihr Hund wohl

Barfen: Mit der richtigen Ernährung fühlt sich Ihr Hund wohl

Die optimale Ernährung spielt bei der Hundehaltung eine entscheidende Rolle. Artgerechtes Futter trägt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden Ihres Haustieres bei. Und welcher Hundebesitzer möchte nicht das Beste für seinen vierbeinigen Begleiter? Immer mehr Hundehalter setzen bei der Hundeernährung auf das sogenannte Barfen. Wer barft, verfüttert Fleisch ausschließlich ungekocht. Doch um dem Hund alle Nährstoffe zukommen zu lassen, die er für ein gesundes Hundeleben benötigt, müssen Sie bei dieser Ernährungsform noch einiges mehr beachten.

Barfen – und man weiß genau, was drin ist

Der Begriff BARF hat mehrere Bedeutungen, die stets mit rohem Futter zu tun haben: Verfüttert werden neben rohem Fleisch und Fisch auch püriertes Gemüse und Obst oder Gemüseflocken sowie eventuell Getreideprodukte. Dazu kommen noch Öle, Kräuter und je nach Bedarf Zusatzstoffe – etwa für die Kalzium- oder Natriumversorgung. Beim Barfen als Fütterungsmethode können Sie sicher sein, dass keinerlei unerwünschte Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Zucker oder Geschmacksverstärker in das Futter kommen. Sie alleine entscheiden, welche Produkte Ihr Hund zu sich nimmt und können die Qualität der ausgewählten Rohstoffe kontrollieren. Da Sie nicht kochen müssen, gestaltet sich diese Art der Fütterung ohne großen Aufwand. Das Einzige, was beim Barfen etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist neben dem Einkauf der einzelnen Bestandteile die Zusammenstellung des optimalen Ernährungsplanes. Proteine, Fette, Kohlenhydrate sowie Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine müssen im passenden Verhältnis im Futter enthalten sein. Rund 70 bis 90 Prozent der Inhaltsstoffe sollten tierischen Ursprungs sein.

Beim Barfen gibt es einiges zu beachten. Denn so manche Rohkost ist für den Hund ungeeignet und sollte daher auf keinen Fall den Weg in die Futterschüssel finden. Dazu zählen zum Beispiel:

Besonders schädlich ist rohe Zwiebel: Sie kann bei kleinen Hunden sogar tödlich wirken. Unreifes Obst ist ebenso tabu.

Viele Hunde lieben Knochen und roh haben die meisten Vierbeiner keine Probleme damit, sie zu zerbeißen und zu verdauen. Vorausgesetzt, es ist noch genügend Fleisch dran. Füttern Sie auf keinen Fall gekochte Knochen, da sie leicht splittern und schwere Darmverletzungen hervorrufen können. Wer keine Knochen geben möchte, kann das fehlende Kalzium mit Eierschalenmehl oder Nahrungsergänzungsmitteln ersetzen. Ein paar Tropfen hochwertiges Öl sowie frische oder getrocknete Kräuter runden den Speiseplan Ihres Hundes ab. Rohes Schweinefleisch sollten Sie nicht verfüttern. Auch bei der Zubereitung von Geflügelfleisch ist Vorsicht angebracht. Sorgfältige Hygiene ist dabei unerlässlich – schon allein wegen der Salmonellengefahr.

Reagiert Ihr Hund allergisch auf Getreideprodukte mit Gluten, sollten Sie diese nicht verfüttern. Bei Allergien ist Barfen eine interessante Alternative, da Sie das Futter selbst zusammenstellen und so alle Inhaltsstoffe vermeiden können, die Ihr Hund nicht verträgt. Allerdings ist es wichtig, dafür passende Ersatzstoffe zu finden, damit keine Mangelerscheinungen auftreten.

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