Zecken ziehen - gar nicht schlimm?!

30. Mai 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Jetzt geht's wieder los mit den Zecken. Sobald die Temperaturen über 20 Grad kletterten, mutierten Biene und Sammy zum "Zeckentaxi". Ich hatte dieses Jahr zu lange gewartet, bevor sie ihr Zeckenhalsband umgelegt bekamen. So hatten wir vor drei Wochen den Salat: Beide hatten sich so einen Widerling eingefangen.
Zum Glück suche ich meine beiden nach dem Gassigehen gleich immer ab. Es heißt ja immer, dass es wichtig ist, die Biester so schnell wie möglich zu entfernen, damit sie ihre Krankheitserreger nicht auf den Hund verbreiten können. Und siehe da: Ein Knubbel bei Biene, der sich als Zecke heraus stellte. Das ist eigentlich gar nicht so schlimm, denn das Vieh hatte noch nicht die Gelegenheit, sich an meiner Biene sattzuessen. Allerdings macht Biene immer einen Zirkus, als ginge es um Leib und Leben. Ich hatte selber mal eine Zecke und habe festgestellt, dass es absolut nicht weh tut, wenn diese entfernt wird. Aber Biene tut so, als würde ich ihr eine Pfote amputieren! Sie hält nicht still und zappelt, was die ganze Prozedur natürlich erschwert. Inzwischen habe ich festgestellt, dass es zu zweit am einfachsten ist: Einer hält Biene fest, und der andere hebelt das Ding mit der Zeckenzange heraus. Danach verlangt Biene immer unbedingt ein Leckerli, da ihr gerade etwas ganz Schlimmes widerfahren ist...! Sammy ist da cooler. Er hat allerdings auch nicht so viele Zecken wie Biene, die sie sogar schon neben dem Auge gestochen haben. Das war dann wirklich unangenehm, beim Entfernen mussten wir total aufpassen. Aber weh tut das nicht - ich habe es am eigenen Leibe erfahren. Müsste es nur jemand mal den Hunden erklären... Sind Eure Hunde auch so zimperlich beim Zeckenentfernen wie meine?