Zahnpflege auf die angenehme Tour

20. Oktober 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Wer freut sich nicht über strahlend weiße Zähne, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch gesund sind? Das gilt für uns Zweibeiner ebenso wie für unsere Hunde. Meine zwei Zwerge kennen die abendliche Prozedur schon: Zähneputzen ist angesagt!
Biene war ja bei den ersten Malen überhaupt nicht begeistert, als ich da begann, in ihrem Maul herumzufuhrwerken. Brav, wie sie ist, hat sie's über sich ergehen lassen. Anfangs habe ich eine normale Zahnbürste (natürlich nur für den Hund ;-) ) benutzt, bis ich mir dann eine angeschafft habe, die man über den Finger stülpen kann. Die ist super handzuhaben und total praktisch. Irgendwann hat Biene dann gemerkt: Oha, das Zahnpasta kann man essen! Ich verwendet natürlich nicht unser Menschenzahnpasta, sondern spezielles Hundezahnpasta. Und das schmeckt nach Hühnchen. Lecker!
Auch Sammy lernte schon als ganz kleiner Knirps das Zähneputzen kennen. Der Kleine hatte da gar nichts dagegen, weil er schon früh den Hühnchengeschmack schätzen lernte. Auch er schleckt schon begeistert, sobald ich mit der Zahnbürste ankomme. Zähneputzen schmeckt prima! Allerdings musste ich Sam zunächst erst einmal abgewöhnen, auf der Zahnbürste herumzukauen.
Aber wir machen auch sonst noch so einiges zur Zahnpflege. Jeden Tag nach dem Abendessen bekommen meine Hunde etwas zu kauen. Entweder ein Rinderohr oder ein Stück Rinderkopfhaut oder einen Büffelhautknochen. Durch die Kauerei reiben sich auch die Zahnbeläge ab - und das Gebiss glänzt weiter schön und sauber. Und eine super Beschäftigung ist es außerdem. Zahnpflegesticks gebe ich meinen beiden inzwischen nicht mehr. Die schlingen sie einfach zu schnell herunter. Für kleinere Hunde sind die aber toll.
Zähneputzen ist also ganz angenehm, finden meine Zwei. Wie schaut's bei Euch aus? Putzt Ihr Euren Hundis auch die Zähne? Wir mussten bei der Biene jedenfalls noch nie Zahnstein entfernen lassen, dabei wird sie im Januar auch schon sechs.