Wo Hunde helfen können

29. Januar 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Hunde sind treue Begleiter. Sie trösten uns, wenn wir traurig sind, und wir können unsere Freude mit ihnen teilen, wenn wir gut drauf sind. Aber Hunde können auch helfen. Vielleicht wollen auch Sie anderen Menschen gemeinsam mit Ihrem Hund beistehen?

Eine Möglichkeit, einen „Helfer auf vier Pfoten“ einzusetzen, ist bei der Rettungshundestaffel. Dazu muss ein Vierbeiner gesund sein – fragen Sie vorher den Tierarzt -, er sollte ausgewachsen sein und einen guten Grundgehorsam beherrschen. In vielen Städten gibt es Vereine. Sie profitieren dabei in zweifacher Hinsicht: Sie tun Gutes, und der Hund wird bei der Rettungshundearbeit prima ausgelastet.

Eine weitere Option ist Wasserrettung. Manche Rassen blühen bei dieser Art von Rettungshundearbeit regelrecht auf. Zum Beispiel die wassernärrischen  Retriever, Neufundländer und Landseer – eine sehr artgerechte Beschäftigung, und noch dazu sinnvoll für das Allgemeinwohl.
Aber auch als Spürhund können Sie Ihren Hund einsetzen. Es gibt die verschiedensten Spürhunde. Er kann Vermisste suchen oder Lawinenopfer. Da Hunde Nasenarbeit lieben, ist die Ausbildung für die meisten Supernasen sehr erfüllend.

Und dann gibt es noch die Assistenzhunde. Behindertenbegleithunde und Blindenhunde zum Beispiel. Dazu eignet sich nicht jeder Hund, und er muss eine spezielle Ausbildung durchlaufen. Wenn Sie gehandicapt sind und brauchen eine vierbeinige Stütze, dann lassen Sie sich von einem Ausbilder genau beraten, welcher Hund dafür geeignet ist, und durchlaufen mit ihm die Ausbildung.

Aber Hunde haben noch mehr Talente. Sie können warnen – zum Beispiel als Diabetikerwarnhund oder Migränewarnhund. Auch dazu brauchen sie eine spezielle Ausbildung. Sie zeigen eine Unterzuckerung oder einen Migräneanfall frühzeitig an, so dass der Betroffene rechtzeitig seine Medikamente nehmen kann.

Besonders viel Freude bringen Hunde im Altenheim. Sie sollten dazu kontaktfreudig sein und sich gerne anfassen lassen. Eine Ausbildung als Therapiehund ist von Vorteil, aber keine Pflicht – es gibt auch Hundeschulen, die gehen mit ihren wohl erzogenen Vierbeinern ins Altenheim.