Wie wir Sammys Züchter fanden

29. März 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Ach, ist das schön, jetzt zwei Hundis im Haus zu haben! Ich freu mich total: Das Leben mit Biene und unserem Neuzugang Sammy gestaltet sich einfacher, als erwartet. Unsere Hundedame hat den Kleinen schon richtig ins Herz geschlossen. Zuerst war sie etwas skeptisch, aber nachdem sie gemerkt hat, dass ihr Sammy nichts weg nimmt, sondern vielmehr unser Leben bereichert, findet sie den Kleinen richtig klasse. Inzwischen darf sich Sam sogar schon an Biene rankuscheln beim Schlafen! Nur mit ihrem Futter kennt Biene keinen Spaß. Da hat sie schon mal kurz warnend geknurrt, als er bei ihr probieren wollte. Sam ist dann gleich zurück und hat beschwichtigt, und Biene war besänftigt. Labbi halt - will nicht anecken, immer alles richtig machen. Echt super!

Wir haben uns ganz bewusst für einen Labrador entschieden, weil Biene ja auch ein "halber" ist und ich diesen Will to please und dieses sonnige Gemüt einfach klasse finde. Mit Labbi lebt sich's einfach leichter! Wenn man dazu etwas konsequent bei der Erziehung ist, kann nicht so viel schief gehen. Hoffe ich zumindest!! Uns war aber schon wichtig, dass wir einen verantwortungsvollen Züchter finden. Der Labradorrüde einer Bekannten hat HD - und wir wollten zumindest unser Möglichstes tun, um auszuschließen, dass unser Kleiner die genetische Veranlagung dazu hat. Über unseren Tierarzt haben wir einen tollen VDH-Züchter gefunden, der nur mit top-gesunden Hunden züchtet. Was uns aber noch viel besser gefiel: Die Welpen wachsen dort direkt im Wohnzimmer auf, durften schon bald Ausflüge in den Garten unternehmen und lernten sogar das Autofahren. Beim ersten Besuch kam ich mir vor wie bei einem Vorstellungsgespräch. Der Züchter stellte tausend Fragen. Ich finde aber, so muss es sein - ich hatte gleich ein gutes Gefühl. Und so, wie sich unser kleiner Sonnenschein gerade präsentiert, war die Entscheidung auch richtig. Nur die Sache mit der Stubenreinheit, die klappt noch nicht so hundertprozentig... aber er ist ja noch nicht lange da, und manchmal war Frauchen vielleicht auch zu langsam, wenn nachts mal ein Malheur passiert. Also, im wahrsten Sinne des Wortes: Schwamm drüber! Habt Ihr vielleicht ein paar Tipps auf Lager?