Wenn Hunde Fieber haben

22. Februar 2012, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Ist Ihr Hund apathisch, wirkt müde und matt, hat keinen Appetit und keine Lust auf Gassigehen? Dann ist es höchste Zeit, zu sehen, ob er Fieber hat. Fiebermessen können auch Sie selbst. Mit ein wenig Übung klappt es ganz gut, und die meisten Hunde lassen es bereitwillig mit sich geschehen.
Die Körpertemperatur bei Hunden wird immer rektal gemessen. Am besten nehmen Sie dazu ein elektronisches Fieberthermometer, das piepst, wenn die Temperatur fertig gemessen wird. Mit diesem geht es auch schön schnell, so dass der Patient nicht unnötig lange still halten muss. Wichtig ist: Machen Sie das Thermometer mit Creme oder Vaseline gleitfähig, damit das Einführen nicht schmerzt. Bitten Sie notfalls eine zweite Person, den Hund festzuhalten und währenddessen zu beruhigen, während Sie das Thermometer halten.
Keine Panik, wenn die Köpertemperatur bei Ihrem Hund ca. 38 Grad C beträgt: Das ist völlig normal, wenn Hunde besitzen eine höhere Körpertemperatur als wir Menschen. Fieber hat ein Hund ab 39 Grad C. Dann gilt es allerdings, nicht mehr zu zaudern: Sie müssen zum Tierarzt, der den Hund untersuchen muss.
Fieber ist eine ganz natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Das bedeutet, Fieber selbst ist nicht die Krankheit sondern eine Reaktion, zum Beispiel auf Viren oder Bakterien. Daher reicht es nicht mit Medikamenten das Fieber zu senken, sondern der Tierarzt muss immer versuchen herauszufinden, warum ein Hund Fieber hat und entsprechend die Krankheit behandeln.
Fieberpatienten sollte ruhig gehalten werden (nur kurz an der Leine zum Lösen gehen, sonst zu Hause lassen) und brauchen viel Flüssigkeit und Wärme. Natürlich sollte man einen Fieberpatient immer gut beobachten und wenn sich der Zustand verschlechtert sofort nochmals den Tierarzt kontaktieren.