Wenn Frauchen krank ist

16. Mai 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Hatschi! Nun habe ich mich den ganzen Winter erfolgreich gegen die rollende Grippewelle gewehrt - aber jetzt hat's mich doch noch erwischt. Ich habe mir immer eingebildet, durch die ganzen Hundespaziergänge bei Kälte, Wind, Regen, Schnee und Eis wäre ich total abgehärtet - aber anscheinend doch nicht genug. Ich habe mir eine saftige Erkältung eingefangen, mit Schnupfen, kratzendem Hals und einem schweren Krankheitsgefühl. Ich schaffe es gerade noch, mir Tee zu machen und mich mit letzter Kraft auf die Couch zu legen. Dann ist Schicht im Schacht.
Meine armen Hunde sind in dieser Zeit natürlich unterbeschäftigt. Klar dürfen sie raus und Gassi gehen - mit Herrchen, der allerdings ja tagsüber in der Arbeit ist, so dass die Runden morgens und abends auch ein wenig kürzer als sonst ausfallen und die Mittagsrunde ganz ausfällt. Auch das, was wir sonst tagsüber immer so machen, entfällt: Keine lustige Jagd nach Leckerli im Wohnzimmer, kein Ballspielen, keine lustigen Sachen, die Hunde Freude machen.
Wie meine zwei das aufnehmen? Ich bin selbst erstaunt: Sie sind total brav und ruhig. Anscheinend merken sie es, dass es Frauchen gerade nicht gut geht. Es ist schon fast rührend, wie lieb sie sind: Sie kuscheln sich zu mir auf die Couch, sind überhaupt nicht fordernd und freuen sich, dass sie einfach an meiner Seite sein dürfen. Ich bin so froh, dass ich meine beiden habe, und genieße es, wenn sie sich zu mir schnuckeln. Da geht's einem doch gleich schon viiiiiel besser!