Wellness für die Hunde

13. Februar 2012, geschrieben von Anja Neuhausen

Biene hat etwas Rückenprobleme. In letzter Zeit tat sie sich etwas schwer, auf das Sofa zu springen. Sie zieht die Hinterhand leicht nach. Unser Tierarzt hat ihr eine Spritze verabreicht und Schonung verordnet. Sie darf zwar Gassigehen, soll aber nicht rumspringen. Gar nicht so leicht, einem Hund das zu vermitteln!
Ich nehme dies zum Anlass, um meinen Hunden ein Wellnessprogramm zu verordnen. Bei dieser Eiseskälte momentan ist es eh toll, wenn man die Vierbeiner so richtig drinnen verwöhnt! Von einer befreundeten Physiotherapeutin für Tiere habe ich einige Massagetechniken gelernt, die ich nun bei den Hunden anwende. Sowohl Biene als auch Sammy bekommen jeden Abend eine verwöhnende Massage.
Biene genießt es total, wenn ich ihr den Rücken massiere, und hält dabei sehr schön still. Wäre sie eine Katze, würde sie schnurren! Ich habe auch das Gefühl, dass es etwas bewirkt: Ihre Verspannungen werden besser, und sie kann schon wieder besser hüpfen - auch, wenn sie das ja gar nicht soll, eigentlich.
Natürlich darf auch unser kleiner Sammy nicht zu kurz kommen. Verspannungslösende Massagen braucht unser Jungspund zwar nicht, er ist topfit und kerngesund. Aber gut tun ihm sanft massierende Streicheleinheiten dennoch. Ich wende bei Sammy, der gern ein wenig zu temperamentvoll ist, Tellington Touch an, damit er etwas ruhiger wird. Besonders den Ohrmuscheltouch findet er einfach nur super. So geht es meinen Hunden nach ausgedehnten Spaziergängen in der Kälte rundum gut. Nun frage ich mich nur eines: Und wer spendiert MIR eine Massage? ;-)