Weihnachten mit Hund: So wird's auch für "ihn" stressfrei

12. Dezember 2012, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Weihnachten ist das Fest der Liebe und das Fest der Familie. Klar, dass auch der Hund nicht ausgeschlossen sein darf an diesem ganz besonderen Fest. Auch er darf beschenkt und kulinarisch verwöhnt werden, jedoch eignet sich nicht alles für den Hundemagen. Wir verraten Ihnen, wie Genuss ohne Reue aussieht, welche Gefahren für Hunde lauern und wie Sie es schaffen, das Weihnachtsfest auch für Ihren vierbeinigen Liebling möglichst stressfrei zu gestalten, auch, wenn viel Trubel im Haus herrscht.

Gefahren in der Advents- und Weihnachtszeit sind brennende Kerzen, Kabel für Welpen (werden angenagt), natürlich der Weihnachtsbaum (auch das Wasser für den Baum sollte nicht getrunken werden), bleihaltiges Lametta, zerbrechliche Christbaumkugeln, beliebte Deko wie Weihnachtssterne, Stechpalme und Misteln, die giftig sind, ebenso wie Schokolade. Und auch  der Knochen vom Weihnachtsbraten kann sehr gefährlich werden, wenn er splittert, sich der Hund dabei verletzt oder durch zu viel Knochen an Verstopfung oder gar Darmverschluss leidet. Auch Geschenkbänder dürfen Sie nicht herumliegen lassen, Hunde können sich verwickeln und abschnüren, werden sie gefressen, kann es zu einem Darmverschluss führen. Schneespray und Duftöle können giftig sein. Am besten nur Naturmaterialien verwenden, den Hund nicht alleine beim Weihnachtsbaum lassen.

Wer seinen Liebling zu Weihnachten kulinarisch besonders verwöhnen möchte, der sollte dies nur tun, wenn der Hund einen unempfindlichen Magen hat und Futterwechsel gut verträgt: Dann können Sie ihm am  besten ein spezielles „Weihnachtsmenü für Hunde“, einen großen Kauknochen oder extra Leckerlis geben, oder aber, Sie kochen selbst - aber nur Rezept für Hunde, das menschliche Essen ist zu stark gewürzt. Wer seinem Hund etwas zu Weihnachten schenken möchte, der verwöhnt ihn mit besonderem Hundespielzeug, einem neuen Korb oder Kissen, einem großen Kauknochen (dann ist er am Weihnachtsabend auch gleich gut beschäftigt), natürlich alles was er sonst noch braucht (Leine, Napf, Hundemantel etc.), aber das sind meist mehr Geschenke fürs Frauchen/Herrchen. Das Beste für den Hund ist viel Aufmerksamkeit durch einen spannenden Spaziergang, extra Streicheleinheiten oder ein lustiges Spiel.

Damit Ihr Kleiner an Weihnachten nicht unter Stress gerät, achten Sie darauf, den gewohnten Tagesablauf einzuhalten  (Spaziergänge, Fütterungszeiten etc.). Er braucht einen Platz in der Nähe des Geschehens, damit er nicht ausgeschlossen wird, soll sich aber auch zurückziehen können, vor allen wenn viele Gäste kommen). Achten Sie gut auf Ihren Hund, dann wird er Ihnen zeigen wenn es zu viel wird oder er dabei sein will. Vergessen Sie auf keinen Fall seine Spaziergehrunden.