Wandern für Forgeschrittene

10. April 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Ich gehe für mein Leben gerne wandern. Und meine Hunde? Die sind natürlich begeistert mit von der Partie! Wenn jetzt endlich mal der Schnee geschmolzen ist in den Bergen - der Winter dauert ja heuer eeewig! -, dann ziehen wir wieder los. Ich freu mich ja schon so. Und die Hunde werden auch begeistert sein.
Ohne Leine über Stock und Stein - das ist genau das, was sich Biene und Sammy unter einem gelungenen Urlaub vorstellen! Alles mögliche erschnüffeln und erkunden - sie haben ihre helle Freude daran. Und mir macht es auch Spaß, zu sehen, wie sie mit Begeisterung mitstiefeln und herumsausen, ohne je müde zu werden.
Letztes Jahr wanderten wir auf die Reiteralm in der Ramsau. Da wir dabei richtig klettern mussten, leinten wir die Hunde vorsichtshalber an - nicht, dass uns noch einer abstürzte. Aber Biene und Sammy erwiesen sich als ausgesprochen trittsicher, sie kraxelten wie die Gämsen und waren topfit. Nach vier Stunden hat Biene immer noch voller Energie an der Leine gezogen - unglaublich! Aber abends waren sie dann ganz schön platt.
Heuer, nach der langen Winterpause, werden wir wieder schön langsam anfangen. Die erste Tour geht dann nur über zwei oder zweieinhalb Stunden - nicht, dass Menschen und Hunde einen Muskelkater kriegen, der uns das Wandern verleidet. Dann werden wir das Pensum allmählich steigern. Bis wir wieder fünf, sechs, sieben Stunden unterweg sind: Auf Schusters Rappen und auch flinken Pfoten! Geht Ihr denn auch gerne wandern mit Euren Hunden?