Ursachen von Hautkrankheiten

04. April 2012, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Plötzlich begann Allegra, sich am ganzen Körper zu kratzen. Immer wieder, wie manisch. Die Rhodesian-Ridgeback-Hündin litt sehr unter dem Juckreiz. Als ihre Halter zum Tierarzt gingen, stellte dieser eine Futtermittelallergie fest. Der auslösende Stoff wurde vermieden, und fortan ging es der dreijährigen Hündin wieder gut.

Immer wieder kratzen sich Hunde, bekommen kahle Stellen, struppiges, glanzloses Fell. Hautprobleme sind nicht selten. Die häufigsten Ursachen sind Parasiten, vor allem Flöhe, Allergien sowie Fellprobleme als Symptom einer anderen Krankheit, zum Beispiel Hormonstörungen. Einige Krankheiten treten bei bestimmten Rassen häufiger auf  - manche befallen den Hund durch puren Zufall beziehungsweise Pech.

Wann müssen Sie zum Tierarzt? Immer dann, wenn das Fell nicht mehr glänzt und dicht ist, wenn kahle Stellen auftreten oder wenn sich der Hund vermehrt kratzt. Der Tierarzt muss dann die Diagnose stellen, was nicht immer ganz einfach ist bei Hautkrankheiten: Sie sind oft schwer zu diagnostizieren und zahlreiche Tests sind notwendig, um die Ursache für das Problem zu finden. Denn eine genaue Untersuchung ist sehr, sehr wichtig - nur so kann dem Hund auf Dauer geholfen werden. 

Die Therapie richtet sich nach der Krankheit, die der Tierarzt diagnostiziert hat. Bei Flöhen ist sie relativ einfach: Der Hund und der Haushalt müssen gründlich entfloht werden. Schwieriger wird es bei einer Allergie: Hier muss, bei einer Futtermittelallergie zum Beispiel durch Ausschlussdiät, der allergieauslösende Stoff herausgefunden werden. Dieser muss in Zukunft vermieden werden. Bei einer Hormonstörung muss der Tierarzt das fehlende oder überschüssige Hormon herausfinden und dieses entweder zusätzlich geben oder verhindern, dass so viel gebildet wird.

Wichtig ist es in jedem Fall, bei Hautproblemen schnell zu handeln. Denn die betroffenen Hunde leiden oft sehr, besonders, wenn sie von Juckreiz geplagt sind.