Sammy wird gebadet

11. August 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Also unser Sammy ist wirklich ein kleines Ferkel! Das, was er sich gestern geleistet hat, geht im wahrsten Sinne des Wortes auf keine Kuhhaut: Er hat sich in einem frisch geodelten Feld gewälzt. Brrrrrrrrr!
Alles war so entspannt auf diesem Spaziergang. Die Hunde trabten einmütig nebeneinander her, ich genoss den Sonnenschein und die frische Luft und freute mich über brave Biene und braven Sam. Bis zu diesem Feld. Ich hätte es ja eigentlich vor den beiden riechen müssen, aber ich war noch zu weit hinten. Sammy peste hin - und schmiss sich mit Wonne in die Gülle. Ich schrie noch "Neiiiin!" - aber da war's schon viel zu spät.
Unser Sam hat gestunken wie ein ganzes Güllefass. Das Zeug war auch noch flüssig. Draußen ging's ja noch, aber drinnen drehte sich mir halb der Magen um. Half also alles nix: Unser Sam musste in die Badewanne. Aber gefallen hat ihm das nicht. Ich setzte ihn erstmal rein, da guckte er schon ganz skeptisch. Unter beruhigenden Worten habe ich dann das Wasser lauwarm angestellt und ihm zunächst mal die Pfoten abgespült. Und dann der bereits verkrustete Rücken. Sam ließ die Ohren und die Rute hängen - er fand das gar nicht toll. Komisch: Sonst kann er gar nicht schnell genug in einem Gewässer sein, aber baden fand er ganz "bäh". Dann den Hund mit Hundeshampoo eingeseift - Sammy guckte noch ein wenig skeptischer. Aber hmmmm.... er roch zumindest wieder annehmbar! Nach dem Ausspülen konnte ich ihn nur mit Mühe daran hindern, wieder aus der Wanne zu springen. Er soll ja noch nicht so hüpfen, wegen seiner Zerrung, wegen der wir letzte Woche beim Tierarzt waren. Ich hob ihn also nach dem Frottieren heraus - und unser Sam schüttelte sich erst einmal mit Nachdruck! Und nun ratet mal, wer am nassesten war von uns allen: Sammy, das Bad oder ich? Richtig: Frauchen sah aus, als hätte sie selber unter der Dusche gestanden. Aber MIT Klamotten! :-)