Sammy geht shoppen!

15. Juni 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Mal ehrlich: Wenn ich Geld ausgebe, dann am allerliebsten für meine Hundis. Für mich gibt's nichts Schöneres, als durch den Fressnapf zu schlendern und den Einkaufswagen zu füllen. Im Prinzip könnte ich dort mein Monatsgehalt eigentlich immer schon zum nächsten Ersten überweisen - und dann im Hundeschlaraffenland shoppen, shoppen und shoppen.
So wandert allerdings auch immer wieder einiges in die Tüte, was wir nicht unbedingt brauchen. Ob die Zwei nun wirklich noch einmal ein Gummischwein, eine neue Frisbee-Scheibe oder noch einen Snackball gebraucht hätten - nun gut. Aber gefreut haben sie sich trotzdem. Und somit ich mich auch! Neulich hatten wir aber mal eine wirklich wichtige Mission. Unser kleiner Hundeherr ist nämlich aus seinem Brustgeschirr rausgewachsen! Es schien schon reichlich eng, und der Tierarzt meinte nun auch: Zeit für ein Neues! Unser Sammy wächst und wächst und wächst... so rasend schnell. Also ab in den Laden.
Hier mussten wir fest stellen, dass die Einkaufsinteressen zwischen Frauchen und Sammy doch relativ verschieden sind. Sammy drängt es immer mehr zu den offenen Leckerlis, um verbotener Weise im Vorbeigehen eines zu stibitzen, und zu den Kausachen, wo verführerisch duftend die Ochsenziemer und Schweineohren lagern. Dieses Mal mussten wir aber in die Halsbänder- und Leinenabteilung. Wie doof! Sammy hat sich erstmal protestierend hingeschmissen. Das erste Geschirr, das wir probierten, ließ er sich ja noch eingehen. Passte aber nicht. Beim zweiten war er schon etwas ungeduldiger. Gefiel mir aber nicht (lila Geschirr für einen Rüden? Nee, doch nicht das Richtige!). Also noch drei, vier Teile probiert, und unser Sam guckte sich schon immer um, was er nun alles anstellen könnte, um dieser stinklangweiligen Probiererei zu entkommen. Es half aber alles nichts - und schließlich fanden wir ein wirklich todschickes, funktionales blaues Geschirr, das Sammy wie auf den Leib geschneidert ist und auch höchsten Frauchen-Ansprüchen gerecht wird.
Ja, und wir einigten uns danach noch auf einen Deal. Während Frauchen zahlte, durfte Sam den im Fressnapf-Markt stets gut gefüllten Napf ausgiebig... ääääh... inspizieren... ääääääh... der dann anschließend leider.... ääääääääääh.... nicht mehr ganz so voll war. Wir sind dann schnell heim. Mit neuem Geschirr und vollem Hundebauchi!