Musik beeinflusst Hunde positiv

23. April 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Welche Musik mögen Sie? Klassik oder Jazz, Pop oder Heavy Metal, Schlager oder Volksmusik? Die Geschmäcker sind ganz verschieden. Allerdings: Wenn Sie das nächste Mal eine CD auflegen, dann sollten Sie dabei auch an Ihren Hund denken: Auch ihn beeinflusst die Musik.

Wissenschaftliche Studien haben dies erwiesen. So gibt es eine Untersuchung der University of Queensland in Belmark, die untersucht hat, wie Hunde auf unterschiedliche Musikrichtungen reagieren. Dazu spielten sie 50 Hunden aus dem Tierschutz fünf verschiedene CDs vor: Popmusik, Heavy Metal, klassische Musik, menschliche Gespräche – und eine stumme CD für eine Kontrollgruppe.

Was herauskam bei den Tests, war ganz erstaunlich: Die Hunde reagierten, je nach Musikrichtung, komplett anders. Heavy Metal schien die Hunde negativ zu beeinflussen: Sie bellten viel, waren hibbelig und waren aufgedreht. Hunde, die Pop hörten, waren so wie immer - ebenso wie die Hunde, die die CD ohne Geräusche vorgespielt bekam. Doch die Hunde, die klassische Musik gehört hatten, waren völlig anders. Sie lagen entspannt da, dösten vor sich herum, wirkten ausgeglichen und bellten seltener. Das bedeutet im Umkehrschluss: Klassische Musik beruhigt Hunde.

Wenn Sie also Ihrem Vierbeiner etwas Gutes tun wollen, wenn Sie beide entspannt auf der Couch liegenh, dann legen Sie doch mal eine CD von Brahms, Mozart, Beethoven oder Bach ein. Aber spielen Sie diese leise ab. Denn Hunde hören nicht nur besser - sie können auch Frequenzen hören, die uns völlig verborgen bleiben.