Mit Geduld und Spucke

23. Januar 2013, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Hundeerziehung ist gar nicht so einfach. So manch einer, der gerade einen Welpen zu Hause hat - oder gar einen Jungspund in der Pubertät - weiß das. Wer einen Hund erziehen möchte, der braucht vor allem eines: Ganz viel Geduld. Ohne die geht es nicht in der Hundeerziehung.

Mit Härte und Strenge kommen Sie beim Hund nicht weiter. Wohl aber mit liebevoller Konsequenz. Alles, was der Vierbeiner lernen muss, muss wiederholt werden - immer und immer wieder, bis es sitzt. Und selbst wenn der Hund es kann, muss das Erlernte immer wieder geübt werden, damit es der Vierbeiner nicht vergisst.

Beim Lernen ist es wichtig, auf das individuelle Lerntempo Ihres Hundes einzugehen. Und das ist von Hund zu Hund oft sehr unterschiedlich. Manche Tiere lernen "Sitz" im Handumdrehen und vergessen das Kommando ihr Leben nicht mehr. Andere tun sich schwerer. Dann ist Geduld gefragt. Bauen Sie die Übung in kleinen Schritten auf und belohnen Sie anfangs jeden kleinen Erfolg mit Lob und Leckerchen. Diese Belohnungen können Sie später wieder abbauen. Machen Sie die Übung mehrmals am Tag, aber nicht zu lange am Stück - fünf bis zehn Minuten Training sind genug, sonst kann Ihr Kleiner sich nicht mehr konzentrieren. Hören Sie immer dann auf, wenn Ihr Hund etwas besonders gut gemacht hat - das spornt an für die nächste Trainingseinheit und motiviert ihn zum Weitermachen. Verlieren Sie nie die Geduld. Wenn etwas nicht klappt, gehen Sie lieber einen Schritt zurück und vertiefen das, was Ihr Hund kann, noch einmal. Und vergessen Sie nie, den Hund ausgiebig für etwas, das er gut gemacht hat, zu belohnen. Es wird ihn anspornen, sich im Training so richtig für Sie ins Zeug zu legen.