Krallen schneiden - gar nicht leicht!

06. Februar 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Habt Ihr Eurem Hund schon mal die Krallen geschnitten? Wenn ja, wie hat es Euch dabei ergangen? Oder braucht Ihr das gar nicht bei Euren Hunden? Bei Biene und Sammy ist das leider schon notwendig. Wir gehen zwar auch zwischendurch viel auf Asphalt, so dass sich eigentlich die Krallen gut abnützen müssten. Tun sie aber nicht. Sie sind immer zu lang und "klackern" auf der Teerstraße. Deshalb müssen wir sie ein, zweimal im Jahr schneiden. Eine Prozedur ist das bei uns, sag ich Euch!
Bei Sammy geht's ja noch. Der hält einigermaßen still. Ich habe den richtigen Dreh schon raus und weiß, wie weit ich schneiden kann, ohne die Blutgefäße zu erwischen. Der Kleine lässt sich das recht brav machen, hin und wieder zappelt er zwar ein wenig, aber wenn ich ihm dann sage, er soll sich still halten, tut er das auch.
Anders sieht es mit Biene aus. Die Mausi ist an ihren Pfoten so wahnsinnig empfindlich. Eigentlich darf man sie da kaum berühren. Wenn ich also Krallen schneiden möchte, fängt sie schon vorher an, ausgiebig zu winseln und sich furchtbar aufzuregen. Mittlerweile gehe ich mit ihr deswegen zum Tierarzt, es hilft nichts, ich schaffe es allein nicht. Da halten wir sie dann zu dritt, und sie muss sich furchtbar aufregen. Ob ich ihr das Ganze nicht ersparen soll und die Krallen lieber lang lasse? Ich spiele schon sehr mit diesem Gedanken!