Kleiner Knigge: Der Hund im Hotel

28. Mai 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Verreisen Sie eigentlich auch so gerne mit Hund? Macht es nicht Spaß, mit ihm gemeinsam zu wandern, zu baden, neue Welten zu erleben? Wenn die Familie im Urlaub vereint ist, dann ist es schön, wenn auch das vierbeinige Familienmitglied dabei ist. Damit alles reibungslos klappt, haben Sie sicherlich nach einem Hotel Ausschau gehalten, in dem auch Ihr Hund herzlich willkommen ist. Und Sie haben Glück: Denn die Unterkünfte werden generell immer hundefreundlicher. Damit Hunde aber nicht nur erlaubt, sondern auch herzlich willkommen sind, sollte auch der Halter etwas dazu beitragen, das das so bleibt, und sich an den kleinen Hotelknigge halten.

Grundsätzlich gilt: Natürlich sollten Sie erst verreisen, wenn Ihr Hund stubenrein ist. Ein Welpe muss sich ohnehin erst einmal zu Hause eingewöhnen und sollte nicht schon nach zwei Wochen in die große, weite Welt. Warten Sie mit dem Wegfahren, bis sich der Vierbeiner zuverlässig meldet, wenn er nach draußen muss - auch nachts.

Hotelanlagen werden immer sehr sauber gehalten. Nicht ins Bild passen Hundehaufen. Nehmen Sie daher immer genügend Kotbeutel mit, damit Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes auch sauber eintüten können. So gibt es keinen Ärger mit Hotelgästen und Angestellten.

Manche Hunde dürfen im Bett schlafen. Im Hotel wird dies nicht so gern gesehen. Versuchen Sie Ihrem Hund beizubringen, dass er auswärts nicht in die Federn springen darf. Er wird es einige Male versuchen, das ist klar. Sagen Sie dann immer "nein!" und zeigen auf sein Körbchen oder seine Decke. Unterschätzen Sie Ihren Vierbeiner nicht: Die meisten Hunde lernen blitzschnell, wann sie ins Bett dürfen und wann nicht, und akzeptieren dies im Hotel. Geht es gar nicht anders, dann sollten Sie eine Hundedecke von zu Hause mitbringen, auf der er schlafen kann.

Beim Frühstücksbüffet sind Hunde natürlich nicht gern gesehen. Trainieren Sie also rechtzeitig, dass Ihr Begleiter für eine halbe Stunde allein in einem Zimmer bleibt, ohne zu bellen. Super ist es, wenn Ihr Liebling bereits an eine Transportbox gewöhnt ist. Darin kann er sich aufhalten, während Sie frühstücken. Wenn er auch beim Abendessen nicht erlaubt ist, können Sie ihm Ihre Abwesenheit mit einem Kauknochen versüßen. Die Unternehmungen tagsüber gestalten Sie dann wieder miteinander. So sind Sie auch im nächsten Jahr ein gern gesehener Urlaubsgast - MIT vierbeiniger Begleitung!