Hausapotheke für Hunde

16. Mai 2012, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Die meisten Menschen haben zu Hause eine Hausapotheke mit notwendigen Medikamenten und Verbandszeug für den Notfall. So etwas ist aber nicht nur für Zweibeiner sehr empfehlenswert, sondern auch für Vierbeiner. Stellen Sie sich doch eine Box mit Utensilien und Medikamenten zusammen, die Sie dann im Fall des Falles sofort griffbereit haben. Wir verraten Ihnen, was in die Hausapotheke gehört.

Enthalten sollte auf jeden Fall ein Fieberthermometer sein, um die Temperatur des Hundes zu messe, Pfotenschutzschuhe für Verletzungen aber auch im Winter bei Streusalz oder bei langen Wanderungen, sterile Tupfer,  Verbände und viel Watte für einen Notfallverband bei Verletzungen, sowie Klebeband, um den Verband zu befestigen. Verbände müssen bei Hunden immer sehr gut mit Watte gepolstert werden. Zum Verbändeanlegen brauchen Sie natürlich auch eine passende Schere.

Auch sollte in die Hausapotheke: Ein Desinfektionsmittel (zum Beispiel Betaisadona) , Pfotenpflegesalbe bei rissigen Pfoten, Traumeel (homöopathisches Mittel bei Verletzungen), Zeckenzange, Pinzette (zum Beispiel, um Splitter zu entfernen, Zecken immer mit der Zeckenzange entfernen!) , einen Maulkorb, damit  ein Hund mit Schmerzen sicher transportiert werden kann, Calcium-Trinkampullen bei Bienen-/Wespenstichen.

Außerdem ist es wichtig, einen „Erste-Hilfe-Plan" für Hunde, die Telefonnummer vom Tierarzt und von der nächsten Tierklinik mit 24-Stunden-Notdienst parat zu haben.

Eine Hausapotheke heißt aber nicht, dass jedes Wehwehchen selber kuriert werden kann: Grundsätzlich sollte man im Zweifelsfall immer einen Tierarzt aufsuchen, da sich zum Beispiel  auch „harmlose“ Bissverletzungen sehr schnell entzünden und ein kleine Wunde an der Pfote einen Fremdkörper enthalten kann.