Gute Bindung ist sehr wichtig

05. März 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Eine gute Bindung ist das A und O zwischen Hund und Halter. Denn wenn diese stimmt, dann kommt der Hund freudig und gern zu seinem Menschen, er akzeptiert ihn und seine Kommandos – und es entwickelt sich ganz einfach eine wunderbare Freundschaft.

Um so eine gute Bindung zu erreichen, muss aber auch daran gearbeitet werden. Bindungsarbeit ist „richtige Arbeit“. Es bedeutet zum Beispiel, beim Spazierengehen nicht einfach neben dem Hund herzutraben oder sich mit Gassipartnern zu unterhalten, sondern auf den Vierbeiner einzugehen. Bauen Sie immer mal wieder eine kleine Übung ein, werfen Sie einen Ball, verstecken Sie ein Spielzeug, animieren Sie Ihren Hund, auf einem Baumstamm zu balancieren und schauen Sie einfach, dass was los ist. Denn der Hund merkt dann: „Wenn ich aufpasse, passiert immer wieder was ganz Tolles!“ Und er wird viel mehr an Sie schauen.

Auch durch gemeinsames Spiel entsteht Bindung. Wenn Sie gemeinsam Leckerchen oder das Lieblingsspielzeug suchen, Tauziehen (dabei darf auch der Hund einmal gewinnen!) oder Intelligenzspiele machen, schweißt das enorm zusammen.

Und auch Kuscheln stärkt die Bindung. Wenn Sie Ihren Hund streicheln und ihn knuddeln, entsteht das Bindungshormon Oxytocin. Deshalb ist auch das so genannte Kontaktliegen so wichtig: Wenn sich Hund und Mensch eng aneinander kuscheln. Wenn Ihr Hund nicht auf die Couch oder ins Bett darf, dann begeben doch einfach Sie sich mal auf seine Ebene und legen sich zu ihm auf die Decke am Boden. So werden Sie zu einem richtigen Team – in allen Lebenslagen!