Großer Hund oder kleiner Hund?

02. Mai 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Eigentlich wollte ich ja immer einen Riesenschnauzer. Der mächtige Bart, die tiefschwarze Farbe, diese buschigen Augenbrauen - das hat mir immer total gut gefallen. Geworden ist es dann doch ein Riesenschnauzer-Mischling und ein Labrador. Denn irgendwie war mir der Riese dann doch immer zu groß.
Viele potenzielle Hundehalter überlegen bei der Anschaffung, ob es ein großer Hund oder ein kleiner Hund sein soll. Klar begeistern viele Eigenschaften der Großen. So ein sanfter Riese - das ist schon etwas Schönes. Jedoch: Meine beste Freundin hat einen Landseer, verwandt mit dem Neufundländer. Und wenn der an der Leine zieht, hat sie gar keine Chance. Zwar gefällt er mir optisch gut - aber tauschen möchte ich nicht. Meine doch sehr viel handlicheren zwei haben im Umgang schon viele Vorteile.
Viele Halter von großen Hunden würden niiiiie eine kleinen Hund wollen. Das ist bei mir nicht der Fall. Für einen Beagle oder Dackel kann ich mich durchaus begeistern, auch, wenn ich mich umstellen müsste. Auch Zwergschnauzer finde ich toll. Dass man so einen Hund im Notfall einfach mal unter den Arm nehmen kann, hat schon auch seine Vorteile. Aber wenn dann meine beiden Nasen, Biene und Sammy, wieder am Sofa vorbei streichen, schön in "Streichelhöhe", dann finde ich es schon auch wieder toll, zwei mittelgroße Hunde zu haben. Bei mir ist die goldene Mitte wie so oft der Mittelweg. Und Ihr? Habt Ihr große Hunde oder kleine Hunde? Und warum?