Gassigehen mit dem Welpen

14. Dezember 2011, geschrieben von Dr. Lioba Schätz

Die ersten Spaziergänge mit dem Welpen sind eine aufregende Sache. Es gilt, so vieles zu entdecken und zu erleben! Auch, wenn Sie es gut meinen und Ihrem Hundekind am liebsten so viel wie möglich zeigen wollen: Beim Gassigehen mit dem Welpen gilt anfangs "weniger ist mehr".
Viele Hundehalter glauben, schon ein Welpe braucht so viel Bewegung wie möglich. Das stimmt aber nicht: Der kleine Kerl muss noch geschont werden, bis er vollständig ausgewachsen ist. Um die Gelenke nicht übermäßig zu belasten und Spätfolgen zu riskieren, sollte der Welpe zum Beispiel nicht hoch springen, Treppen steigen, Rad fahren oder Joggen gehen. Je nach Größe des Hundes kann diese Schonzeit neun Monate bis eineinhalb Jahre betragen - bei großen Hunden dauert sie länger.
Natürlich soll und darf ein Welpe Gassi gehen. Dazu gibt es eine ganz einfache Faustregel: Für die Länge des Spaziergangs sagt man, der Kleine darf pro Lebensmonat fünf Minuten am Stück gehen. Ein vier Monate alter Welpe darf also 20 Minuten am Stück laufen. Natürlich dürfen Sie mit Ihrem Hundekind auch länger draußen bleiben. Sie können sich zum Beispiel auf eine Bank oder Wiese setzen und den Kleinen ganz entspannt schnüffeln lassen. Oder Sie bauen auf dem Spaziergang ab und an eine kleine Gehorsamsübung ein, um den Kleinen auszulasten: Zum Beispiel zwischendurch ein "Sitz" oder "Komm".
Welpenbesitzer sollen also nicht so ausgedehnt Gassi gehen - dafür aber öfter am Tag. Dann kommt der kleine Hund auch auf sein Quantum der Bewegung - und die Gelenke werden nicht überlastet. Übrigens: Auch in kürzerer Zeit kann Ihr Welpe zum Entdecker werden. Entscheidend ist, wie spannend Sie den Spaziergang gestalten. Denn beim Gassigehen mit Welpen ist nicht die Quantität entscheidend, sondern die Qualität.

Los geht's!

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