Einkaufen bei Fressnapf

04. Juli 2013, geschrieben von Anja Neuhausen

Es ist jedes Mal ein Freudenfest: Wenn Frauchen sagt "Kommt, wir fahren zu Fressnapf!" Biene, die Wörter besonders gut versteht, kennt das Wort "Fressnapf". Und springt und wedelt und jault und bellt vor Begeisterung rum. So merkt auch Sammy, dass etwas Besonderes ansteht, und freut sich aus Solidarität gleich mit.
Im Auto sind sie dann ratzfatz, meine beiden. Voller freudiger Erwartung sitzen sie dann im Kofferraum. Durch das Hundegitter sehe ich sie zappeln und hecheln. 20 Minuten brauchen wir bis ans andere Ende der Stadt bis in unser Lieblingsgeschäft. An der letzten Kreuzung, wenn wir scharf rechts abbiegen, gibt's für Biene meist kein Halten mehr: Sie bellt aufgeregt und voller Vorfreude.
Der Einmarsch bei Fressnapf gleicht einem Triumphzug. Zwei heftig an der Leine ziehende Hunde treten durch die Lichtschrankentür ein. Zuerst wird der Gratis-Napf kontrolliert: :Was ist heute drin? Gefressen wird dann noch nichts. Meine beiden wissen: Erst müssen wir einkaufen! Durch die Regelreihen schnüffeln wir uns dann bis zu unserem Ziel: Den Leckerlis zum Abwiegen, die ich immer tonnenweise kaufe. Meine beiden wissen, dass sie aus den offenen Schütten nichts schnabulieren dürfen. Aber wehe, mir fällt beim Abpacken was runter...! Das ist gleich verputzt. Dann noch ab zu den Kausachen. Da muss ich aufpassen. Biene hat hier schon mal ein Hundewürstchen angeknabbert, während ich nach dem Kau-Mix geguckt habe, so dass wir dann die ganze Würstel-Schlange käuflich erworben haben. An der Kasse können es meine beiden dann nicht mehr erwarten: Gleich nach dem Zahlen geht's ab an den stets gut gefüllen Napf. Und wenn Biene und Sammy da waren, könnte man den glatt ins Regal stellen und verkaufen: Es findet sich kein Krümelchen mehr darin! :-)