Ein tierisches Vergnügen: Langlaufen mit Hund

02. Januar 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Schnee macht den meisten Hunden einen Heidenspaß. Wanderungen in der weißen Pracht, das ist für viele Vierbeiner das Allerhöchste. Aber auch Wintersport funktioniert mit Hund. Klar kann man seinen Liebling nicht mit auf die alpine Piste nehmen - das wäre viel zu gefährlich für Mensch und Tier. Aber langlaufen mit Hund, das geht durchaus. Allerdings sollten Sie dabei auf einige Dinge achten.  

Einzuhalten auf der Loipe ist der so genannte "Paragraph eins". Der "Paragraph eins" besagt, dass Hunde mit zum Langlaufen kommen dürfen, wenn sie die gespurte Loipe nicht zerstören, keinen Haufen hinterlassen und natürlich nicht wildern gehen und andere Langläufer behindern. Damit dieser "Paragraph eins" eingehalten werden kann, sollten Sie trainieren - und zwar am besten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn Sie quasi allein auf der Loipe sind. Bringen Sie Ihrem Hund durch Lob und Leckerli bei, dass er immer (!) rechts oder links neben ihnen läuft. Wenn er seinen geraden Weg verlassen will, rufen Sie ihn zu sich. Wenn er da bleibt, loben und belohnen Sie ihn. Am Anfang können Sie ihn mit einer leichten Laufleine absichern, damit er neben Ihnen bleibt. Bei fortgeschrittenem Training können Sie die Leine auch weglassen. Um die Hände freizuhaben, gibt es auch Bauchgurte für Jogger für die Leine. In Abschnitten, in denen Sie Wild vermuten, sollten Sie Ihren Hund ebenfalls an die Leine nehmen, außer, er hört zuverlässig.

Zur Nettikette auf der Loipe gehört, dass Sie Kotbeutel dabei haben, um die Hinterlassenschaften Ihres Hundes zu beseitigen.

Damit Ihr Hund mit zum Langlaufen gehen kann, sollte er gesund sein und keine Gelenksprobleme haben. Am besten fragen Sie vorher Ihren Tierarzt. Gibt dieser grünes Licht, steht dem Winterspaß nichts mehr im Wege!