Doppeltes Glück - doppelte Verantwortung

24. Mai 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Zwei Hunde bedeuten doppeltes Glück - aber auch doppelte Verantwortung. Ich konnte nie so ganz nachvollziehen, dass Experten immer sagen, dass zwei Hundis so erheblich mehr Arbeit sind. Wobei Arbeit nicht das richtige Wort für mich ist - mich mit meinen Hunden zu beschäftigen ist für mich keine Arbeit, sondern eine begeisternde Aufgabe. Aber seit ich Sam habe und somit einen zweiten Wuffi, weiß ich, was gemeint ist: Die begeisternde Aufgabe ist durchaus aufwändiger geworden. Da ich sie absolut ernst nehme, gehe ich nicht immer mit zwei Hunden Gassi, sondern auch getrennt. Ich finde es unglaublich wichtig, dass die Hundis auch unabhängig voneinander Erlebnisse haben und Erfahrungen machen. Auch Erziehung, Übung und Tricktraining teile ich, wenn möglich, auf. Wer zwei Hunde hält, der muss schon wissen, dass der Zweithund nicht "einfach so mitläuft" - auch er hat es verdient, die volle Aufmerksamkeit zu bekommen.
Aber genug der ernsten Töne - dennoch ist es einfach wundervoll, zwei Hunde zu haben, zu beobachten, wie sie miteinander spielen, kommunizieren und kontaktliegen. Ich brauche oft keinen Fernseher. Und meine zwei bedeuten wirklich doppeltes Glück, im wahrsten Sinne des Wortes. Frage an alle Mehrhundhalter: Wie sind Eure Erfahrungen so?