Die Welt ist lecker!

20. Juni 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Wer Hunde hat, der merkt es erst: Überall auf unserer schönen Welt liegt Essen herum. Grad waren wir drei Tage in Berlin mit den Hundis. Und allein die U-Bahn-Höfe sind kulinarische Fundgruben sondersgleichen. Ob halbe Brötchen, Stückchen Bratwurst oder sonstige Genüsse: Meine zwei finden immer wieder was. Und sie scheuen sich nicht, es dann aufzufuttern. Dabei hab ich mit Biene seinerzeit soviel trainiert. Sie war früher echt super, hat wenig verspeist, was herum lag. Dann musste sie lange Zeit Cortison nehmen - und Cortison macht furchtbaren Hunger. Da hat sie sich angewöhnt, zum "Selbstversorger" zu werden, und leider ist diese Unart geblieben. Da Hunde sich nun mal allen Blödsinn abgucken, hat Sammy natürlich von Biene gelernt, dass es sich lohnt, mit der Schnauze knapp über den Boden zu gehen und alles mögliche aufzusammeln. Ein Stückchen Döner? Lecker! Ein paar Chips? Rein damit! Aufgegeben habe ich noch nicht: Wir üben! Und wenigstens klauen die beiden kein Essen, ich kann sie wirklich mit einem Stückchen Fleisch allein in der Küche lassen. Aber Biene und Sammy sind der Meinung: Was am Boden liegt, darf gefressen werden. Geht es Euch auch so mit Euren Hunden? Futtern die auch alles (Un-)mögliche in sich hinein?