Der Napf hat ausgedient!

21. Juli 2011, geschrieben von Anja Neuhausen

Wir brauchen keinen Napf mehr. Jawohl. Also, streng genommen nur noch zum Trinken. Aber der Futternapf hat ausgedient. Ich mache seit zwei Wochen mit meinen Hundis ausschließlich Handfütterung. Und es ist echt super!
Schon die Biene habe ich mit Hilfe positiver Verstärkung erzogen. Das heißt, gewünschtes Verhalten wird belohnt, und zwar in unserem Falle durch die "Lieblingsbelohung", das Leckerli. Labradore (Biene ist Labbi-Mix) sind nun mal verfressen...! Da kann man sie super motivieren. Ja, und bei unserem Sam mache ich das auch so. Lernen wir ein neues Signal, wird dieses mit viel Futter aufgebaut. Wenn es dann sitzt, dann bauen wir das Futter schrittweise wieder ab, bis es schließlich nur noch für den "Enderfolg" ein Goodie gibt. Irgendwie kommen aber trotzdem da eine ganze Menge Leckerchen zusammen den ganzen Tag über. Und da habe ich beschlossen, ganz auf Handfütterung umzusteigen!
Das bedeutet, Futter gibt es ab sofort nur noch von und bei mir und aus meiner Hand. Daher kein Napf mehr. Ich wiege morgens ab, welcher Hund wieviel kriegt, und nehme einen Teil der Ration zum Beispiel zum Gassigehen mit. Und ich kann's bislang nur empfehlen! Beide Hunde orientieren sich seitdem noch besser an mir, und ich habe schon den Eindruck, dass es die Bindung noch einmal intensiviert. Ich achte aber darauf, dass beide nicht in ständiger Erwartungshaltung sind: Wann gibt es was? Hat bisher auch super geklappt.
Wenn abends noch was übrig bleibt, wird das im Wohnzimmer versteckt oder in die interaktiven Spielzeuge gefüllt, und die Hunde dürfen es sich erarbeiten. Irgendwie ist der Spaßfaktor viel höher, seitdem wir das so handhaben! Habt Ihr sowas auch schon mal ausprobiert? Was haltet Ihr von der Handfütterung?