Das ewige Ziehen an der Leine

19. Juli 2012, geschrieben von Anja Neuhausen

Gehen Eure Hunde schön an der Leine? Wenn ja, wie habt Ihr Ihnen das beigebracht? Wenn nein, was macht Ihr dagegen? Für mich ist dieses Thema nämlich quasi ein Dauerthema!
Meine Hunde sind wirklich brav und gut erzogen. Ich kann sie prima überall mit hinnehmen. Sie haben nur eine Schwäche, und das ist das Gehen an der Leine. Normalerweise laufen sie ganz brav mit, doch am Anfang eines Spaziergangs, oder wenn sie etwas ganz besonders spannend finden und unbedingt hin wollen, dann ziehen sie ziemlich stark an der Leine. Beide! Und das ist manchmal tierisch anstrengend...
Wahrscheinlich war ich in der Welpenzeit einfach nicht konsequent genug, habe ihnen in Sachen Leinenführigkeit zu viel durchgehen lassen. Ungeduldig, wie ich bin, habe ich es nicht geschafft, jedes Mal stehen zu bleiben, wenn die Leine straff war, und zu warten, bis sie wieder locker ist, die Hunde dann zu loben und dann seelenruhig weiterzugehen. Ich wollte damals halt vom Fleck kommen und nicht alle drei Meter stehen bleiben und warten. Nun habe ich den Salat!
Zwar bilde ich mir ein, dass ich mich mit Hunden mittlerweile ganz gut auskenne - doch hier liegt bei uns eindeutig der Hund begraben. Es gibt Zeiten, da laufen sie wirklich superbrav an der Leine, vor allem, wenn sie sich schon ausgetobt haben und müde sind. Aber die ersten paar Meter vom Spaziergang, die wir wegen der Dorfstraße (mit Katzen!) noch an der Leine zurück legen müssen, ist es eine Katastrophe. Meine Arme müssten eigentlich inzwischen doppelt so lang sein! Immerhin wiegt Biene 22 Kilo und Sammy 31. Puuuh. Ob ich ihnen das nochmal abgewöhne? Und wenn ja, wie?
Naja, ein Gutes hat das ewige Gezerre wenigstens. Ich brauche nie ins Fitnesstudio, um für straffe Oberarme zu sorgen. Meine Muskeln da sind wirklich beachtlich, und ich könnte es beim Gewichtheben mit jeder Nachwuchssportlerin locker aufnehmen!