BARF für Hunde

02. Oktober 2012, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Haben Sie schon mal was vom BARFen gehört? Darunter versteht man, dass der Halter selbst bestimmt, was der Hund zu fressen bekommt. Bei dieser speziellen Art der Rohfütterung werden alle Zutaten selbst zubereitet. Im Tierratgeber "BARF für Hunde" aus dem GU-Verlag, geschrieben von Marianne Kohtz-Walkemeyer, erklärt die Autorin den erfolgreichen Einstieg in die Rohkost-Ernährungsmethode. Wir haben das Buch für Sie gelesen.

Die BARF-Expertin erläutert detailliert, wie Sie auf die Rohfütterung umsteigen können, wie BARF bei Futtermittelunverträglichkeiten und Krankheiten dem Hund gut tun können und welche Probleme auftreten können. Sie zeigt auf, welche Lebensmittel für den Hund verträglich sind und wie Sie richtig BARFen, also was in den Napf kommen darf.

Die natürlichen Bedürfnisse des Hundes als Raubtier berücksichtigen, das ist der Grundsatz von BARF, was soviel heißt wie "biologisch artgerechtes rohes Futter füttern". Die Methode ist eigentlich ganz einfach: Weg vom Fertigfutter, der Besitzer bestimmt, was in den Napf kommt. Die Vorteile: Mehr Abwechslung für den Hund und keine Farb- und Konservierungsstoffe. Die so ernährten Hunde danken es mit glänzendem Fell und gesunden Zähnen, und BARF-Fans glauben auch, mehr Vitalität des Hundes zu erkennen. Allerdings muss beim BARFen auch einiges beachtet werden: Der Halter muss wissen, wie er sein Futter richtig zusammenstellen muss, damit es nicht zu Mangelerscheinungen und Unter- oder Überversorgungen mit Nährstoffen kommt. Hierfür ist das Buch "BARF für Hunde" ein wertvoller Ratgeber. Marianne Kohtz-Walkemeyer zeigt, wie diese Art der Fütterung funktioniert. Angefangen bei Grundlagen zur Ernährung und Anatomie des Hundes, über geeignete Lebensmittel und notwendige Hygiene, bis hin zu konkreten Beispielfutterplänen für den erwachsenen Hund. Ein wertvoller Ratgeber für alle, die schon lange einmal das BARFen ausprobieren wollten!